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Der Herbst aus Stein

Bilder-Rätsel entführte in die Hesperidengärten - 12.10. 07:43 Uhr

NÜRNBERG  - Beim Bilder-Rätsel im Oktober wussten viele Leser des Stadtanzeigers Bescheid: Es handelte sich um eine Figur aus den Hesperidengärten in St. Johannis. Nicht alle wussten aber die genaue Antwort — es handelte sich um einen „Herbst“ aus Stein, der seit 1985 in der Gartenanlage des Anwesens in der Johannisstraße 47 steht.

Für den „Herbst“ steht diese Steinfigur im Hesperidengarten in der Johannisstraße 47.
Für den „Herbst“ steht diese Steinfigur im Hesperidengarten in der Johannisstraße 47.
Foto: Daut
Für den „Herbst“ steht diese Steinfigur im Hesperidengarten in der Johannisstraße 47.
Für den „Herbst“ steht diese Steinfigur im Hesperidengarten in der Johannisstraße 47.
Foto: Daut

Skulpturen von überwiegend unbekannten Künstlern bevölkern etliche Barockgärten südlich der Johannisstraße. Das Figuren-Concetto des Planetenolymps mit acht Figuren bei Hausnummer 13 gilt als eine der beliebtesten und formidabelsten Anlagen. Bei der im Bilder-Rätsel gesuchten Steinfigur handelt es sich um eine Gartenanlage, die anno 1985 in traditioneller, aber nicht identischer Form eines typischen barocken Hesperidengartens wiedererstanden ist, wie es im Buch „Freiplastiken in Nürnberg“ von Elke Masa heißt.



„Die vier Jahreszeiten“ heißt die Gesamtkomposition auf dem rund 100 Meter langen und 19 Meter breiten Areal in der Johannisstraße 47. Im Norden wird es von einem U-förmigen Fachwerkhaus eingefasst, dessen Kern aus der zweiten Hälfte des 16.Jahrhunderts stammt; im Süden steht ein 250 Jahre altes Barockgartenhaus, das auch restauriert worden ist.

Die vier Jahreszeiten-Figuren gruppieren sich als Putten um ein Bassin. Auf rechteckige Sockel gestellt, nehmen sie — kindlich von einem unbekannten Künstler gestaltet — Bezug auf die jeweilige Jahreszeit. Beim Herbst sind es Trauben, die um die Hände der Steinfigur herumgewickelt sind. Das Ensemble befand sich übrigens von 1965 bis 1985 in der Johannisstraße 13; zuvor stand es seit dem 18. Jahrhundert an einem unbekannten Ort.

Durch Losentscheid gewonnen hat Petra Meier (aus Nürnberg) die Neuauflage des Wanderbuchs „Nürnberger Wanderziele“ mit 48 Touren aus dem Verlag Nürnberger Presse. An Brigitte Hohner (Nürnberg) geht das Strategie- und Wissensspiel „Burgen der Fränkischen Schweiz“ für zwei bis vier Spieler (im Alter von fünf bis 99 Jahren). Das überarbeitete Kochbuch fränkischer Landfrauen „Gessn werd derhamm“ erhält Rita Siegl (Nürnberg). Wir gratulieren herzlich! 



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