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„Die Liegende“ heißt der Name offiziell. In der Bevölkerung wird die Skulptur aber auch „Nackte“ oder „Schwebende“ genannt. Und kritische Geister bezeichnen sie sogar wenig schmeichelhaft als „Frauenleiche im freien Fall“, wie einer der Teilnehmer jetzt beim Bilder-Rätsel schrieb, der die Brunnenstatue für misslungen hält.
Das Werk war von Anfang umstritten, als erste Entwürfe auftauchten. Derweil hat die Bronzefigur immerhin Christian Höpfner entworfen, ein Professor an der Akademie der Bildenden Künste um die Ecke in der Bingstraße. „Es ist eine anatomisch gut durchgebildete Dame“, so urteilte Ende März 2001 der damalige Baureferent Walter Anderle bei der Einweihung. Der Stadtbaumeister zeigte sich „nicht unbedingt begeistert, aber zufrieden“ über das Ergebnis.
Viele Mögeldorfer haben sich inzwischen arrangiert mit Platzgestaltung und Brunnen. Ein paar Scherzkekse hatten wiederholt Mitleid mit der nackten Dame und zogen ihr immer wieder mal Unterwäsche an (siehe Bild). Anno 2009 blieb sie mal im Sommer wochenlang wasserlos, weil sich der Austausch einer defekten Pumpe verzögert hatte.
Durch Losentscheid haben folgende Teilnehmer einen Fotokalender „Franken und Oberpfalz“ für 2013 (mit Bildern von Fotografen der Nürnberger Nachrichten und der angeschlossenen Heimatzeitungen) gewonnen: Hannelore Ortner (Bartholomäusstraße), Alice Prost (Görlitzerstraße), Barbara Mulzer (Schönweißstraße), Robert Haumberger (Neubleiche) und Werner Hofmann (Neustädter Straße). Wir gratulieren!
In unserer Fotoserie "Mittags in der Stadt" finden Sie an den fünf Werktagen ein aktuelles Foto aus Nürnberg.