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Unterschiedlichen Quellen zufolge soll es erstmalig 1288 vom Sohn des Konrad von Kornburg erbaut worden sein. Möglich ist auch ein Datum vor 1236, wenn man nach der Schenkungsurkunde an Konrad von Kornburg geht.
Warum das wuchtige Gemäuer im Volksmund auch Wasserschloss genannt wird, hat einen einfachen Grund: Das Gebäude war ringförmig von einem Wassergraben umgeben, der übrigens im Mittelalter beziehungsweise bis zum Bau der modernen Kanalisation noch mit Wasser gefüllt war. Auslöser war der hohe Grundwasserstand im Gebiet.
Der malerische Innenhof wird ab und zu noch zu Konzerten genutzt. Sehr schön auch der angrenzende Schlossgarten. Im Städtekrieg von 1388 wurde die Burg von den Nürnberger Truppen niedergebrannt und unter Stephan von Kornburg wieder aufgebaut. In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Besitzverhältnisse, auch der Baustil des Schlosses veränderte sich in Folge zahlreicher Kriegszerstörungen.
1447 kaufte der Nürnberger Patrizier Peter Rieter das Schloss. 1838 war in dem Gebäude eine Papier- und Tapetenfabrik untergebracht, später wohnten hier einkommensschwache Mieter. Heute befindet sich das Anwesen in Privatbesitz. Die gesamte Anlage wurde mit viel Liebe zum Detail renoviert.
Gewonnen haben je einen Fotokalender 2012 „Franken und Oberpfalz“: Lorenz Grillmaier, Schwabenstraße, Nürnberg, Klaus Ziegler, Geigerstraße, Nürnberg. Inge Steglich, Rosotzer Straße, Nürnberg, Günther Meister, Penzendorfer Straße, Nürnberg und Sigrid Reibenwein, Schlüsselfelderstraße, Nürnberg.
In unserer Fotoserie "Mittags in der Stadt" finden Sie an den fünf Werktagen ein aktuelles Foto aus Nürnberg.
In unserer Fotoserie "Auf Pirsch im Tiergarten" finden Sie tierische Fotos.