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Ich wohne in der Schopflocher Straße in Eibach. Bin Rentnerin, 73 Jahre, Witwe und hatte an beiden Beinen eine Operation (Kniegelenk), also muss ich mit Krücken gehen. Da ich alleine bin, muss ich einkaufen. Fahre fast jeden Tag mit den Bus, Haltestelle Schulzentrum Südwest, Ecke Pommern- und Jägerstraße.
Hier ist ein kleines Wäldchen, das als Hundeauslauf dient. Es sieht verwahrlost aus, wohnen tut hier niemand. Dieser Weg wird niemals saubergemacht. Ich habe Angst, hier auf Eis und Schnee zu laufen. Sollte ich zu Fall kommen würde mich niemand hören oder mir zur Hilfe kommen.
Deshalb laufe ich auf der Straße, auch wenn die Autos hupen. Die Jägerstraße ist geräumt, hier müssen die Anwohner dafür bezahlen. Es wäre schön, wenn hier saubergemacht wird. Im Herbst, wenn das Laub fällt, ist es genauso. Hier wird das ganze Jahr nichts gemacht.
Ilse Karl, Nürnberg
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Das Freihalten beziehungsweise Räumen der Wege und Straßen ist nicht so das Problem von Sör sondern von der derzeitigen Generation. Nur jammern und alles auf andere abwälzen ist ja in. Was war denn vor 20, 30 Jahren, als es Sör noch nicht gab aber auch Schnee ohne Ende?
Da waren die Leute auch teilweise mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Mit der nötigen Vorsicht. Im Winter ist es nun mal glatt und rutschig. Aber heutzutage muss man ohne Rücksicht auf Verluste mit Hightech-Rädern durch die Stadt brettern, koste es was es wolle. Und wenn dann was passiert, sind alle anderen schuld.
Die ewigen Nörgler sollten mal mit gutem Beispiel vorangehen und sich auch am Schneeräumen beteiligen. Wäre doch was oder? Ach ja, man zahlt ja Steuern, somit ist dieses Thema auch vom Tisch. Sollen sich mal die Stadt oder Sör als Begünstigte um das Räumen kümmern. Wichtig man kann motzen und alles schlechtreden. Ich bin mal auf die nächste Generation gespannt.
Wolfgang Beil, Nürnberg
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Gott sei Dank gibt bei uns noch einen Winter und hoffentlich mit viel Schnee und noch recht lange. Dafür leben wir ja in einem Land mit verschiedenen Jahreszeiten.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Winterdienst, die wichtigsten Hauptverkehrsstraßen sind geräumt und Radwege bräuchten nach meiner Meinung überhaupt nicht geräumt werden für die Leute, die im Winter unbedingt Rad fahren müssen.
Es gibt keinerlei Grund, im Winter bei Kälte und Schnee auf sein Fahrrad zu steigen. Mein Fahrrad kommt erst aus dem Keller ab 20 Grad plus.
Renate Eidenschink, Nürnberg
(Anmerkung der Redaktion: Wenn Sie anderer Meinung sind, nennen Sie doch der Leserin plausible Gründe!)
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So böse bin ich als Radler gar nicht, wenn die Radwege entlang der Straßen im Winter nicht geräumt werden: Dann erlischt nämlich aufgrund der Unbenutzbarkeit die Benutzungspflicht, und man darf auf der perfekt geräumten und gestreuten Fahrbahn radeln, wo man ohnehin viel besser von den Autofahrern gesehen wird.
Bei nicht straßenbegleitenden Radwegen, wie etwa im Pegnitztal, wo man als Radler keine Alternative hat, geht das natürlich nicht – da sollte der Winterdienst selbstverständlich für freie Bahn sorgen!
Matthias Hanft, Nürnberg
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In unserer Fotoserie "Mittags in der Stadt" finden Sie an den fünf Werktagen ein aktuelles Foto aus Nürnberg.
In unserer Fotoserie "Auf Pirsch im Tiergarten" finden Sie tierische Fotos.