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Hmmm! Süßes für Leckermäuler

Eibach: Familienbetrieb bietet hochwertige Pralinen - 12.12. 13:45 Uhr

Eibach  - Familie Käferlein in Eibach verkauft bereits in der dritten Generation Süßwaren. In ihrem „Süßen Laden“ finden Leckermäuler hochwertige Confiserie-Pralinen, edle Schokoladen und andere zuckrige Genüsse.

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Was ein kleines Praliné doch ausrichten kann. Kaum schmilzt die Schokolade auf der Zunge, gehen unweigerlich die Augen zu und die Mundwinkel nach oben. Hmmm! „Sehen Sie, das ist immer so — und genau deshalb macht es so viel Spaß Schokolade zu verkaufen.“ Verena Käferlein lacht zufrieden. Sie weiß aus Erfahrung: Auf den Schokolade-macht-glücklich-Effekt ist Verlass.

Die 34-Jährige ist zwischen Nougatkugeln und Sahnetrüffeln aufgewachsen. „Ich war schon als Kind im Laden meiner Eltern und habe viel gelernt. Vor allem eins: Schokolade ist ein Genuss“, sagt die Unternehmertochter überzeugt und fügt hinzu: „Und deshalb haben wir meist lachende Kunden.“ Für die BWL-Studentin ist es daher keine Frage, die Familientradition weiterzuführen und das Geschäft im nächsten Jahr zu übernehmen.



In adretter, weißer Schürze steht sie hinter der kleinen runden Glastheke und präsentiert das feine Confiserie-Sortiment. 150 verschiedene lose Pralinen namhafter Hersteller stehen zur Auswahl. Verlockend klingen sie alle: Krokant-Trüffel, Walnuss-Nougat-Schiffchen, Cappuccino-Cremebällchen, Orangenmarzipan. Oder doch etwas Ausgefallenes? Ein Glühwein-Trüffel-Herz etwa oder ein Praliné, gefüllt mit edlem Macadamia-Nougat? Die Auswahl fällt schwer, da hilft die kompetente Beratung der Fachfrau. „Das gehört natürlich zum Service, viele unserer Kunden vertrauen uns da seit Jahren“, sagt Verena Käferlein. Wer kosten möchte, kann sich zum Probierpreis drei Pralinen aussuchen, bevor er sich für 4,50 Euro hundert Gramm in ein Tütchen füllen lässt.


Süße Versuchung: Verena Käferlein bietet Pralinen mit außergewöhnlichen Zutaten an.
Süße Versuchung: Verena Käferlein bietet Pralinen mit außergewöhnlichen Zutaten an.
Foto: Michael Matejka

Individuelle Beratung gepaart mit einem handverlesenen Warensortiment ist das Erfolgsrezept des kleinen Familienbetriebs in der Eibacher Hafenstraße. „Je mehr Großflächenhändler auf den Markt kommen, desto mehr muss man sich spezialisieren“, sagt Hermann Käferlein (70), der den Süßwarengroßhandel seines Vaters 1961 um den ersten „Süßen Laden“, damals noch in Gibitzenhof, erweitert hat. Nur ausgesuchte Qualität schafft es deshalb in seine Regale. Vielfältig ist das Angebot trotzdem: Elisenlebkuchen, Trinkschokoladen aus der Schweiz, Marmeladen mit so wohlklingenden Namen wie etwa „Champagner-Mango-Traum“, Honig, auch loser Tee, Liköre, Sekt, Beeren- und Frankenweine warten auf anspruchsvolle Kundschaft. Jetzt vor Weihnachten werden zusätzlich exquisite Saisonartikel wie handbemalte Schoko-Nikoläuse verkauft.


„Sehr gefragt sind zurzeit besondere Schokoladen, zum Beispiel mit Chili oder Ingwer“, sagt der Seniorchef und nimmt eine edel verpackte Tafel mit Rosa Pfeffer in die Hand. Zwischen den mehr als hundert unterschiedlichen Sorten finden sich aber auch Klassiker einfach nur aus Vollmilch ohne jegliches Chi-Chi.

Für die kleinen Leckermäuler steht im „Süßen Laden“ eine ganze Palette mit süßem Zuckerzeug auch ohne Schokolade bereit. Das Schöne: Die bunten Gummitierchen, Brausebonbons, Lakritzschnecken oder Colafläschchen können einzeln erworben werden. Da kriegen die jungen Naschkatzen für 50 Cent Taschengeld noch ordentlich was in die Tüte.

Mehr Informationen über den süßen Laden in unserer Rubrik Essen und Trinken! 



MANUELA PRILL

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