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Im neuen Kindergarten macht das Spielen doppelt Spaß

Tagesstätte in der Hauchstraße eingeweiht — Kompakter, zweigeschossiger Bau ist hell und spart Energie — Mit Dachterrasse - 24.06.2012 08:59 Uhr

Daumen hoch: Besonders gern spielen die Kinder im Garten der neuen Tagesstätte.

Daumen hoch: Besonders gern spielen die Kinder im Garten der neuen Tagesstätte. © Matejka


Das alte, eingeschossige Gebäude in der Hauchstraße31 stammte aus den 70er Jahren und war völlig abgewirtschaftet. Weil die Kosten für eine Generalsanierung mehr als 70 Prozent des Preises für einen Neubau ausgemacht hätten, entschied man sich für Letzteres (der Stadtanzeiger berichtete). Die Wände waren mit Mineralfasern abgedichtet, das Dach bestand aus Wellasbest und musste kostspielig entsorgt werden.

Die neue Tagesstätte mit je zwei Kindergarten- und Krippengruppen ist jetzt in einem kompakten, zweigeschossigen Komplex untergebracht, der laut städtischem Baureferat Vorteile für die Belichtung und die energetische Qualität mit sich bringt. Zudem ist nun Platz für eine großzügige Außenanlage. Für die Gestaltung zeichnet das Architekturbüro Planköpfe Nürnberg verantwortlich. Im Erdgeschoss sind die beiden Kindergartengruppen samt Mehrzweckraum und Gemeinschaftsküche untergebracht. Die große, zentrale Halle ist Bindeglied zwischen Eingang und Garten und bietet Raum für gemeinschaftliche, gruppenübergreifende Aktionen, zum Beispiel das Kochen und Essen.

Im Obergeschoss befinden sich die Krippengruppen sowie ein Ruheraum. Den Gruppenräumen ist eine Dachterrasse vorgelagert. Die farbliche Gestaltung baut weitgehend auf den Primär- bzw. Baukastenfarben auf „und setzt so auch nach außen ein klares Zeichen dafür, dass hier die Welt der Kinder beginnt“, so die Beschreibung des Architekturbüros.

2,85 Millionen Euro

Die Gesamtkosten in Höhe von 2,85 Millionen Euro beinhalten den Abbruch des alten Kindergartens, die Containeranlage in der Weiltinger Straße, in denen die Kinder während der Bauzeit untergebracht waren, sowie den Neubau mit Garten. Bund und Freistaat haben das Projekt mit 803000 Euro gefördert.

  

Christine Anneser

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