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Senioren ,InBestform’

Neue Anlaufstelle in St. Peter ab Mai in Betrieb - 25.04.2012 07:59 Uhr

Anita Moos-Hlavacek (re.) und Harald Konschewitz (2.v.re.) führen Arif Tasdelen (3.v.re.) und Mitglieder des Vorstadtvereins durch die zukünftige Beratungsstelle.

Anita Moos-Hlavacek (re.) und Harald Konschewitz (2.v.re.) führen Arif Tasdelen (3.v.re.) und Mitglieder des Vorstadtvereins durch die zukünftige Beratungsstelle. © Anna Souksengphet-Dachlauer


„InBestform“ heißt der neue Treff in der Zerzabelshofstraße 31, der sich ab dem 9. Mai auch in selbiger präsentieren will. Das Angebot richtet sich an Senioren mit und ohne Behinderung und umfasst ein breites Spektrum: So gibt es Beratung im Umgang mit Behörden, Informationen zu gesetzlichen Fördermöglichkeiten und Hilfe beim Stellen diverser Anträge an verschiedene Kostenträger. Sollte weiterer fachlicher Rat nötig sein, erfahren Besucher, wo sie sich hinwenden können.

Doch in die ehemaligen Ladenräume im Rundbau des Goldbachparks sollen nicht nur Ratsuchende kommen, erläutert die Vereinsvorsitzende Anita Moos-Hlavacek. „InBestform“ ist vielmehr als Knotenpunkt gedacht, der zur Vernetzung der Senioren im Stadtteil beiträgt, sie zu ehrenamtlicher Mitarbeit motiviert und ihnen hilft, auch im Alter ein aktives Leben zu führen, statt in Einsamkeit abzudriften. Ziele, die der Nürnberger Verein im Rahmen des EU-Forschungsprojekts„SeNS“ (Seniors Network Support) gemeinsam mit anderen Partnern aus Deutschland, Belgien, England und Luxemburg verfolgt, wie Mitarbeiterin Jitka Hogan erläuterte.

Um die Menschen aus ihren Häusern zu locken sind viele Aktivitäten geplant, wie beispielsweise Gesundheitsvorträge oder Kochkurse, für die eine barrierefreie Küche installiert wird. Auch altersübergreifende Veranstaltungen, etwa mit Schulen und Kitas aus dem Stadtteilen sind geplant. Kurse für den Umgang mit Handy und Computern sollen Senioren helfen, auch über SMS, per Online-Chat oder auf Seiten wie Facebook Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

Fördern dürfte die neue Anlaufstelle aber auch die Außenwahrnehmung des Vereins, die seinen vielen Aktivitäten und Angeboten kaum gerecht wird. Das zeigte sich eindrucksvoll beim Besuch einer Delegation des Vorstadtvereins Gleißhammer-St.Peter, die sich vor Ort über die Arbeit des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung und den Stand der Umbaumaßnahmen informierten.

Denn selbst Bürgervereins-Mitglieder die seit Jahren in demselben Gebäude zum Arzt gehen, wussten nicht, dass dort ein gemeinnütziger Verein seinen Sitz hat, der mit rund 580 Mitarbeitern nicht nur Fahrdienste, Schulbegleitung und betreutes Wohnen anbietet, sondern auch Kitas und Therapieeinrichtungen betreibt. „Das“, sagte der Vorstadtvereins-Vorsitzende Arif Taþdelen „wird sich nach diesem Besuch ändern“ und versprach Anita Moos-Hlavacek „die volle Unterstützung“ seiner Mitglieder.
  

Volkan Altunordu

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