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Turm wird saniert

Teil der Bismarckschule ist bis Mitte Mai eingerüstet - 15.04.2012 18:50 Uhr

Weil die Schieferschindeln löchrig waren und bei der Statik nachgebessert werden muss, ist der Turm der 1904 eröffneten Bismarckschule derzeit eingerüstet.

Weil die Schieferschindeln löchrig waren und bei der Statik nachgebessert werden muss, ist der Turm der 1904 eröffneten Bismarckschule derzeit eingerüstet. © Seuß


Vor rund 108 Jahren ist das stattliche Jugendstil-Schulhaus an der Welserstraße eröffnet worden, dessen Bausubstanz in Expertenkreisen als „gut“ gilt. Trotzdem wurde vor Monaten eine umfassende Besichtigung des markanten Schulturms durch sogenannte „Steiger“ durchgeführt, bei der einige Problempunkte entdeckt wurden, so Hochbauamtschef Wolfgang Vinzl.

Als Konsequenz ist der Turm inzwischen eingerüstet. Für Gesamtkosten von rund 300000 Euro werden bis Mitte Mai unterschiedliche Arbeiten erledigt. Am umfangreichsten ist ein Einziehen von Stahlträgern, um die Statik zu verbessern. Das Holztragewerk sei nach heutigen Gesichtspunkten „nicht fest genug“, sagt Vinzl.

Neben einem neuen Anstrich für die Turmkrone und dem Ersatz von kaputten Fenstern gilt vor allem das Auswechseln der speziellen Schieferschindeln beim Turmdach als Herausforderung. Wegen der Auflagen des Denkmalschutzes hätten die Maßnahmen etwas später begonnen, der Schulalltag ist laut Vinzl aber nicht von den Bauarbeiten tangiert — abgesehen von einem kleinen Stück des Pausenhofes.

  

j.s.

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