|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Welche Möglichkeiten hat die Stadt überhaupt, um einen Wildwuchs solcher Anlagen zu verhindern, fragt die CSU in einer Stellungnahme. Immerhin, so die Union gebe es bereits Bausätze für kleine Windräder ab 2000 Euro. Die Stromeinspeisung sei nach Händlerangaben häufig schon über eine Steckdose möglich. CSU-Fraktionsvorsitzender Sebastian Brehm: „Der Handel wittert nach dem Boom der Solaranlagen ein weiteres Geschäft im Bereich der regenerativen Energien.“
Grundsätzlich sind solche Windräder genehmigungsfrei, wenn sie nicht größer als zehn Meter, gemessen an der höchsten Rotorspitze sind. Allerdings gelten sie als störende gewerbliche Anlagen, die im Wohngebiet nicht zulässig sind. In Dorf- und Mischgebieten sowie in Gewerbegebieten sind sie je nach Lärmentwicklung erlaubt. Die Nachfrage in Nürnberg ist laut Verwaltung derzeit noch gering.
Erst zwei Interessenten seien im Dienstleistungszentrum Bau gewesen und hätten sich zum Thema erkundigt. Was aus den Projekten wurde, wisse man nicht. Andererseits, so vermutet man im Rathaus, sei Nürnberg für solche Kleinanlagen nicht sehr lukrativ. Das Stadtgebiet gelte bis in Höhen von 80 Metern als windschwach.
In unserer Fotoserie "Mittags in der Stadt" finden Sie an den fünf Werktagen ein aktuelles Foto aus Nürnberg.