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Obwohl sie auch am Koran und der Überlieferung des Propheten Mohammed festhalten, macht sie dies in den Augen orthodoxer Muslime zu Ketzern, die in Ländern wie Pakistan blutig verfolgt werden.
Weil Mirza Ghulam Ahmad den bewaffneten Dschihad für aufgehoben erklärte, predigen die Ahmadiyya den „Dschihad des Arguments“, die friedliche Mission mit Wort und Schrift. Aus diesem Grund ist der Bildungsgrad unter den Anhängern meist überdurchschnittlich hoch.
Der Verbot der Kriegsführung aus religiösen Gründen führt auch dazu, dass Ahmadiyya-Anhänger bei Verfolgung eher auswandern, statt sich gewaltsam zur Wehr zu setzen. So unter anderem auch nach Deutschland, wo die Ahmadiyya Muslim Jamaat heute nach eigenen Angaben mehr als 30000 Mitglieder in rund 240 Gemeinden hat, darunter 36 mit eigener Moschee.
In unserer Fotoserie "Mittags in der Stadt" finden Sie an den fünf Werktagen ein aktuelles Foto aus Nürnberg.