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In den kommenden zehn Jahren sollen unter anderem 400 Interkontinentalraketen und 600 Kampfflugzeuge sowie 2300 Panzer und 20 U-Boote im Gesamtwert von 23 Billionen Rubel angeschafft werden. Das schrieb der 59-jährige Regierungschef und Präsidentschaftskandidat vor der Abstimmung am 4. März in einem Artikel für die Tageszeitung Rossijskaja Gaseta.
Russland reagiere mit der Aufrüstung auch auf Pläne der USA und Nato für einen Raketenabwehrschirm, den Russland als Bedrohung ansieht. „Unsere Sicherheit kann nur garantiert sein, wenn das Land wirklich stark wird“, betonte Putin. Er zog eine Parallele zum Angriff Hitler-Deutschlands auf die Sowjetunion: Russland werde eine „Wiederholung der Tragödie von 1941“ nicht zulassen, als das Land „mangelnde Bereitschaft mit riesigen Verlusten“ habe bezahlen müssen.
Bei Experten stieß Putins Artikel auf Skepsis. Die Rohstoffgroßmacht könne auch bei steigenden Einnahmen aus dem Ölexport ein solch ehrgeiziges Rüstungsprogramm kaum finanzieren, sagte etwa Konstantin Makijenko vom Analysezentrum für Strategien und Technologien.

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