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Umfrage: Ostdeutsche halten Mauerbau für falsch

Nach 50 Jahren: 72 Prozent der Menschen in den neuen Bundesländern lehnen Staatenteilung ab - 02.08. 12:05 Uhr

BERLIN  - "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten." Die Mauer, deren Bau der damalige Staatschef der Deutschen Demokratischen Republik Walter Ulbricht kurz vor deren Errichtung noch dementierte, war für viele Menschen jahrzehntelang gleichbedeutend mit der Grenze eines Gefängnisses. Laut einer Umfrage hält die Mehrheit der Ostdeutschen den Mauerbau rückblickend für falsch.


Heute erinnern nur noch Bruchstücke an die Geschichte: Von der Berliner Mauer sind nur noch Fragmente vorhanden, die den Touristen vor allem als Fotomotiv dienen.
Heute erinnern nur noch Bruchstücke an die Geschichte: Von der Berliner Mauer sind nur noch Fragmente vorhanden, die den Touristen vor allem als Fotomotiv dienen.
Foto: dpa
Heute erinnern nur noch Bruchstücke an die Geschichte: Von der Berliner Mauer sind nur noch Fragmente vorhanden, die den Touristen vor allem als Fotomotiv dienen.
Heute erinnern nur noch Bruchstücke an die Geschichte: Von der Berliner Mauer sind nur noch Fragmente vorhanden, die den Touristen vor allem als Fotomotiv dienen.
Foto: dpa

In einer vorab veröffentlichten Umfrage der Zeitschrift “Super Illu„ erklären 72 Prozent der Menschen in den neuen Ländern: “Die Mauer hat unendliches Leid über die Deutschen gebracht. Kein Staat hat das Recht, seine Bürger einzusperren.„ Nur 20 Prozent zeigen Verständnis für die Maßnahme der SED-Führung, weil “die DDR als souveräner Staat das Recht hatte, ihre Grenzen zu schützen„.


Gleichzeitig sieht eine große Mehrheit von 83 Prozent auch mehr als 20 Jahre nach dem Fall der Grenze immer noch eine “unsichtbare Mauer„ zwischen Ost- und Westdeutschland. Nur 15 Prozent können eine solche Trennlinie nicht mehr erkennen.

Das Institut für Marktforschung Leipzig hatte 1.017 Frauen und Männer in den neuen Bundesländern und dem Ostteil Berlins befragt. 



dapd

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