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In sehr intensiven Verhandlungen mit Kreditinstituten war es gelungen, die Finanzierung der Reinigungs- und Wartungsarbeiten in der Fabrik in Neufahrn bei Freising zu sichern. Dies teilte Insolvenzverwalter Hubert Ampferl mit.
Die Produktion war vor mehr als drei Wochen gestoppt worden, nachdem immer wieder Mäusekot und Ungeziefer in Backzutaten sowie Maschinen festgestellt worden waren. Dennoch hält Ampferl eine Rettung des Unternehmens für möglich.
Der Neustart der Produktion bleibe das wichtigste Ziel, so der Jurist. Dies könne in etwa zwei Wochen erreicht sein. „Die Fertigung startet aber erst, wenn die Hygiene ohne Wenn und Aber wieder hergestellt ist,“ sagte Ampferl. Das Reinigungskonzept für die Produktionsanlagen sei grundlegend überarbeitet worden, berichtete der Insolvenzverwalter. Zudem stellte Ampferl dem bisherigen Produktions-Geschäftsführer mit sofortiger Wirkung den Stuhl vor die Tür.
Als nächsten Schritt will der Krisenmanager mit den Banken einen Massekredit zur Aufrechterhaltung des operativen Geschäfts bei Müller-Brot aushandeln. Von der Agentur für Arbeit würden die ausstehenden Löhne für Januar bezahlt, und auch die Bezüge für Februar und März seien sicher.
Ampferl will das Filial- und Vertriebsnetz der Großbäckerei erhalten. „Denn während die Mitarbeiter durch das Insolvenzgeld vorübergehend geschützt sind, trifft die Insolvenz die Pächterorganisation mit besonderer Härte.“

