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Millionenfache Werbung für Dinkelsbühl

Das „Hotel Deutsches Haus“ kommt auf einer prächtigen Sonderbriefmarke zu Ehren - 09.01.2013 13:12 Uhr

DINKELSBÜHL  - Die Wartezeit war lang, aber jetzt hat Dinkelsbühl zum ersten Mal eine eigene Sonderbriefmarke.

Das „Hotel Deutsches Haus“ ist ein besonders schönes, bestens erhaltenes Fachwerkgebäude.
Das „Hotel Deutsches Haus“ ist ein besonders schönes, bestens erhaltenes Fachwerkgebäude.
Foto: oh
Das „Hotel Deutsches Haus“ ist ein besonders schönes, bestens erhaltenes Fachwerkgebäude.
Das „Hotel Deutsches Haus“ ist ein besonders schönes, bestens erhaltenes Fachwerkgebäude.
Foto: oh


Das Motiv zeigt das berühmte „Hotel Deutsches Haus“ in der mittelalterlichen Stadt an der Romantischen Straße. Mit der Herausgabe dieses letzten Sonderpostwertzeichens ist die offizielle Serie „Fachwerkbauten in Deutschland“ abgeschlossen.

„Wir Dinkelsbühler sind stolz auf die Briefmarke“, so der OB Christoph Hammer bei der feierlichen Präsentation im Schranne-Festsaal. Der christsoziale Rathauschef sagte, es sei der Inhaberfamilie Kellerbauer zu verdanken, dass dieses einzigartige Kulturdenkmal inmitten der Dinkelsbühler Altstadt nun noch mehr denn je zu einem Werbeträger der Stadt in alle Welt hinaus wird. „Alte Gebäude erhalten sich nur, wenn sie eine Nutzung haben“, so Hammer. Das „Hotel Deutsches Haus“ habe eine hervorragende Gastronomie, die Gäste schätzten das und Hotelgäste schätzen das stilvolle Ambiente. In den letzten Jahren wurde zudem die Fassade umfassend und denkmalgerecht renoviert, jetzt erstrahlt sie wieder in frischen Farben. Das Bundesfinanzministerium, das für die Herausgabe von Briefmarken der Deutschen Post zuständig ist, hat dies nun mit der Aufnahme in die Reihe über bedeutende Fachwerkbauten gewürdigt.

Regelmäßige Besuche


Die Staatssekretärin im bayerischen Wirtschaftsministerium, Katja Hessel, sieht die architektonische Bedeutung dieses alten Patrizierhauses jetzt besonders unterstrichen. Hessel, die selbst Fränkin ist, besuchte als Kind mindestens dreimal im Jahr Dinkelsbühl. Denn ihr Vater liebte Ausflüge in diese mittelalterlich geprägte Stadt. Die Sonderbriefmarke werde nun dazu beitragen, „dass schon bald neue Besucher nach Dinkelsbühl aufbrechen, um sich von der Schönheit der Altstadt selbst ein Bild zu machen“.

Gedruckt wurden die Sondermarke immerhin in einer Auflage von 16 Millionen Stück.
  

nn


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