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Peter Stromer war es gewesen, der sich schon im Jahr 1368 im Nürnberger Reichswald mit den weltweit ersten Nadelholzsaaten große Verdienste um die Forstwirtschaft erwarb. Eine Nachfahrin des Nürnberger Patriziers, Rotraut Freifrau Stromer von Reichenbach-Baumbauer, sieht sich heute ebenfalls in einer Pionierrolle: Der Wald der Stromer-Stiftung rund um Burg Grünsberg bei Altdorf trägt das FSC-Siegel.
Naturnah bewirtschaftet werden die 50 Hektar schon seit vielen Jahren. Dank der Zertifizierung ließen sich nun Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen, sagt die Freifrau. FSC-Holz ist sehr gefragt und bringt als nachhaltiges Produkt gegenüber dem herkömmlichen Holz bei der Verwertung einen Extrabonus: „Dass man Geld damit machen kann, ist ein angenehmer Nebeneffekt“.
Pro Festmeter Holz gibt der Markt um die zwei Euro mehr her, in der Spitze etwa bei Eiche sind es sogar 30 Euro, erläutert BN-Waldreferent Ralf Straußberger. Die Mehreinnahmen seien deutlich höher als die Zertifizierungskosten, die beispielsweise für die regelmäßigen FSC-Kontrollen anfallen.
Gewinner ist laut Umweltverband auf jeden Fall der Wald: Leitbild des FSC ist die natürliche Waldgesellschaft mit einem großen Artenreichtum. So ist der Einsatz von Pestiziden grundsätzlich verboten, Kahlschläge sind tabu und alte (Biotop-)Bäume werden vermehrt erhalten. Ökologisch zertifiziertes Holz mit Mehrwert ist das „Holz der kurzen Wege“: Laut Straußberger wird darauf geachtet, dass das regional erzeugte Holz auch in der Region vermarktet wird.
(Den kompletten Artikel lesen Sie in der heutigen Ausgabe der NÜRNBERGER NACHRICHTEN)

