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Das überregional bedeutende Wirtschaftszentrum benötige mehr als nur einen Alibi-Fernverkehrshalt, sagte Zeil bei einem Besuch in Neustadt bei Coburg. Er sprach von einem Zwei-Stunden-Takt. Derzeit wird für rund fünf Milliarden Euro die ICE-Strecke zwischen Ebensfeld im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels und Erfurt in Thüringen gebaut.
Die 107 Kilometer lange Neubaustrecke soll bis zum Jahr 2018 fertig sein. Die Stadt Coburg ist durch zwei Verbindungskurven mit der ICE-Strecke verknüpft. Ein Halt der schnellen Züge würde die Fahrzeit zwischen Nürnberg und Berlin um rund zehn Minuten verlängern.
Die Partei für Franken indes mahnt eine bessere Zuganbindung vor allem im westlichen Mittelfranken an und fordert ein Gesamtkonzept für diesen Raum. So müsse beispielsweise die Strecke Dombühl-Dinkelsbühl wiedereröffnet werden, wie auch die Linienverbindung Wassertrüdingen, Gunzenhausen, Pleinfeld.

