|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Steffen Kraus und Vicky Sonntag aus Nürnberg nutzen das Wochenende für ein kleines Familientreffen. Bruder Silvio aus der Schweiz ist angereist und auch Neffe Leon (11) aus Auerbach bei Plauen. Sie erfrischen sich gerade gegenüber des Audi-Stands.
„Wenn man so was vor der Haustür erleben kann und sich zudem für Autos begeistert“, sagt Kraus, „dann muss man ja quasi herkommen.“ Schon zum vierten Mal besucht er die Veranstaltung, speziell wegen der Deutschen Touren Meisterschaft (DTM). „Aber ich schau mir auch die anderen Rennen an.“ Aufregend und „cool“ findet es Leon am Norisring und natürlich freut er sich, ein Wochenende mit seinem Onkel zu verbringen, den er nicht allzu oft sieht.
Vicky Sonntag ist eigentlich „nur mit dabei“, aber, so gesteht sie lachend, „die Atmosphäre nimmt einen schon gefangen.“ Lauter als beim letzten Mal sei es, findet die Familie. „Aber das gehört halt zum Motorsport dazu“, sind sie sich einig — und für Leon gibts extra Ohrenschützer.
Weit übertroffene Erwartungen
Überredungskünste musste auch Peter Friedrich (49) auf der Tribüne neben dem Startbereich nicht anwenden, um seine Frau Renate (46) und die beiden Töchter Pauline (15) und Luise (12) zum Besuch des Norisring-Rennens zu motivieren: „Vor allem unsere beiden Mädchen haben gedrängt.“ Pauline wollte sich den Wettbewerb einfach mal ansehen, erklärt sie, und dann spielt auch noch der Arbeitgeber des Papas eine Rolle: Er arbeitet bei BMW. Kein Wunder also, dass die beiden Mädchen nicht lange überlegen müssen, wer ihre Favoriten sind. „Das gesamte Team.“
Die Erwartungen an ihre Norisring-Premiere, so das Fazit nach den ersten Stunden, wurden weit übertroffen. Pauline: „Die Autos, die Atmosphäre, das ist voll schee.“ Schwester Luise fasst sich kürzer: „Alles gut.“ Ein bisschen heiß vielleicht, aber zu laut auf keinen Fall. Für das DTM-Rennen am Sonntag reist die vierköpfige Familie wieder mit dem Zug aus Kelheim an. Gewinnen, meint Peter Friedrich diplomatisch, solle dann der Schnellste.
Norisring, das fränkische Monaco
Da haben Nico (11) und Nina (12) Mohrholz aus Abenberg, die gerade vor dem Eingangsbereich stehen, schon konkretere Vorstellungen: Bruno Spengler will der kleinere Bruder, Augusto Farfus die Schwester als Sieger sehen. Der Elfjährige ist erklärter Fan von BMW, kennt alle Autos und mag vor allem die tollen bunten Lackierungen der Wagen. Woher die Begeisterung für den Motorsport kommt? Vater Jürgen (43) lacht: „Meine Kinder haben die Gene vom Papa geerbt.“ Seit den frühen 1970er Jahren begeistert er sich „für alles, was Krach macht“, zuerst Formel 1, dann Tourenwagen.
Seine Lieblingsstrecken sind Monte Carlo und natürlich das fränkische Monaco, also der Norisring. „Die Atmosphäre, das Feeling, die Leute, die Massen“, beschreibt er seine Faszination und deutet auf das Frankenstadion: „Darum gehen wir ja da auch immer hin“, sagt er lachend. Club-Fans trifft man halt überall. Doch jetzt heißt es Sonnencreme auftragen, Ohrenschutz aufsetzen und Motorluft schnuppern.
Di. 21.05.13
So. 19.05.13
Fr. 10.05.13
So. 05.05.13
Sa. 04.05.13