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„Man kann den Nachhauseweg beispielsweise dazu nutzen, um den Arbeitstag noch einmal Revue passieren zu lassen“, schlägt der Kölner Psychologe und Coach Manuel Tusch vor. Wenn man danach seine Wohnungstür aufschließt, sollte man beschließen, dass das Thema Job ab jetzt bis zum nächsten Morgen ruht.
Wer zu Fuß nach Hause geht, kann unterwegs auch einen Freund anrufen und mit ihm plaudern. „So schaltet man schneller in den Freizeitmodus“, sagt Tusch.
Gut seien auch Zwischenstationen auf dem Heimweg, durch die man schon in eine andere Welt eintaucht — etwa im Supermarkt oder im Fitnessstudio. Auch der Freizeitlook kann helfen, den Arbeitsalltag hinter sich zu lassen. „Indem man beispielsweise nach Feierabend in den Jogginganzug schlüpft, wechselt man wahrnehmbar seine Rolle von Job auf Privatleben“, sagt der Psychologe.