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Er kam, saß und plauderte: Fußballer-Legende Lothar Matthäus stellte am Freitagabend in einer Erlanger Buchhandlung seine Autobiographie „Ganz oder gar nicht“ vor und sorgte dort für mächtig Trubel. Vor der eigentlichen Lesung, die bis auf den letzten der 320 Plätze ausverkauft war, beantwortete er die Fragen der Journalisten. In brauner Lederjacke auf einem Barhocker sitzend verriet der Rekordnationalspieler, dass er zu Weihnachten auch seiner Familie in Herzogenaurach einen Besuch abstatten wird und in der alten Heimat immer gerne „einen fränkischen Karpfen und Blut-und Leberwürste“ esse. Als Franke fühle er sich nach wie vor: „Seine Wurzeln vergisst man nie“, meinte Matthäus. Eine Rückkehr nach Franken als Trainer könne er sich irgendwann durchaus vorstellen. Schließlich gebe es hier ja „zwei tolle Clubs, die viel geleistet haben“.
Um seine Kindheit, seine sportlichen Triumphe aber auch – privaten – Niederlagen geht es in seiner Biografie, mit der der 51-Jährige wieder einmal versuchen will, sich so zu präsentieren, „wie ich wirklich bin“. Vor allem den Medien gibt er die Schuld, dass er hierzulande eher als „der Loddar“ abgetan wird, während man ihn jenseits der Alpen immer noch „Il Grande“ nennt. „Aber ich habe auch Fehler gemacht“, räumte er ein.
Für die Erlanger, die zu seiner Lesung gekommen waren, ist Matthäus aber immer noch der Star schlechthin. Die begeisterten Rufe aus dem Publikum, das sich zu seiner Begrüßung teilweise von den Sitzen erhob, genoss er sichtlich. Die Lesung selbst war eher eine Plauderrunde. Matthäus’ treuherzigen Antworten kamen bei den Franken gut an. „Sehr sehr sympathisch“, war das allgemeine Fazit. Ein ausführlicher Bericht folgt in den Nürnberger Nachrichten und in der Nürnberger Zeitung.
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Nina Ruge hat für uns ausgepackt! Für die NN– „Taschensturz“-Serie hat die 56-Jährige, die den meisten noch durch ihre Moderation des ZDF-Boulevardmagazins „Leute heute“ bekannt sein dürfte, ihre Tasche geleert. Dabei verriet die Fernsehmoderatorin, die in Nürnberg die „Audi Inspiration“-Reihe im Sheraton Carlton Hotel moderierte, dass sie nichts wegwerfen könne und ihren Taschenbestand allein dadurch überschaubar halte, indem sie immer mal wieder ein Exemplar an Familienmitglieder oder Freunde verschenke.
Was neben Hundetütchen, einem alten Führerschein mit Schwarzweißbild und einem Vollkornbrot noch so alles aus Ruges Tasche zum Vorschein kam und warum die Fernsehmoderatorin in ihrem Geldbeutel Fischschuppen mit sich herumträgt, lesen Sie in der kommenden Woche in den Nürnberger Nachrichten. (mai)