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In den Armen von Harald Glööckler lässt es sich vorzüglich aushalten. Das hat sich offenbar Chihuahua Günter gedacht. Bei der Vorstellung der exklusiven Hundekollektion des Modeschöpfers auf der Interzoo, der Fachmesse für Heimtierbedarf, versteckte sich das Hündchen fast die gesamte Präsentation lang vor all dem Blitzlichtgewitter in den Armen des Designers.
Seine haarigen Modelkollegen — Pudeldame Lady Gaga, Chihuahua-Mädchen Sophie und die französische Bulldogge Paul — nahmen den enormen Menschen- und Presseauflauf da schon etwas gelassener und führten gekonnt die glitzernden Halsbänder und Leinen, nietenbesetzten Ledermäntelchen und funkelnden Haute-Couture-Kleidchen aus der Kollektion vor. „Ich wollte dem Zweckmäßigen einen Hauch Luxus verleihen und bringe damit Glanz in die Hundehütte“, erklärte Glööckler, der auf einem Bauernhof mit Katzen, Hunden und Pferden groß geworden ist. Modell gestanden hat dem 46-Jährigen beim Entwerfen der einzelnen Stücke sein eigenes Hündchen Billy King, der der Veranstaltung in Form eines großen Ölgemäldes mit goldenem Rahmen beiwohnte.
Im Laufe der Vorstellung konnte Glööckler, der im schrillen Outfit, mit glitzernden Klunkern an den Fingern und strasssteinbesetzten Sneakern erschienen war, aber nicht nur das Herz von Günter gewinnen: Nachdem der schrille Designer sämtlichen Autogrammwünschen aus dem Publikum nachgekommen war, gratulierte er auch noch einem perplexen Geburtstagskind per Handy, das ihm ein Besucher aus dem Pulk entgegenstreckte.
Wer sich die durchaus erschwingliche Kollektion des Modeschöpfers näher ansehen will: Redaktionsmops Otto hat sich bereitwillig als Model zur Verfügung gestellt. Wie ihm Strasshalsband und Jäckchen stehen, kann man in unserer Bildergalerie sehen:
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Während sich die Besucher bei der Interzoo gegenseitig auf die Füße traten, um ein Autogramm von Glööckler zu erhaschen, konnte sich Luigi Colani ungestört in einem Sessel ausstrecken. Den Designer mit der Vorliebe für runde Formen und weiße Kleidung schien in Zeiten von RTLII und Co. kaum einer mehr zu kennen. Zu wenig Glitzer an den Fingern, kaum bei Privatsendern zu sehen, zu lange her. Colani, der für seine futuristisch anmutenden Entwürfe schon mehrfach ausgezeichnet worden ist und dessen legendäre Liege „TV-relax“ ein fester Bestandteil der ständigen Ausstellung der Pinakothek der Moderne in München ist, gab sich davon ungerührt. Mit Begeisterung stellte der 83-Jährige seine Deluxe-Katzentoilette vor, die — wie könnte es anders sein — ganz ohne Ecken in Ei-Form daher kommt.
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Eine echte Katze wäre sich dafür mit Sicherheit zu fein gewesen. Aber zum Glück hat Miezi ja ihr eigenes Personal — sprich Herrchen und Frauchen — die für ihren Stubentiger so ziemlich alles machen würden. Wie etwa am Nürnberger Hauptbahnhof unter den belustigten Blicken vorbeiziehender Passanten in ein Mikrofon hineinzumiauen. Da ertönten leise gehauchte Maunzer, krächzende, klägliche aber auch penetrant laute — die Besitzer miauten so, wie sie es von ihren Samtpfoten daheim gelernt hatten, und so lange, bis der „Miau-O-Mat“, den ein Katzenfutter-Hersteller aufgestellt hatte, als Belohnung ein kleines Tütchen Katzenfutter ausspuckte. Miezi wäre stolz gewesen!
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Sein Vater ist — obwohl Hamburger — seit Jahren ein treuer Kleeblatt-Fan, er selbst freut sich, wenn er den Fernseher anschaltet und Fußball gucken kann („Ich weiß, da ist was geboten!“), zudem schläft er seit einiger Zeit wieder in Bayern-Bettwäsche: Durchaus wortgewandt sprach Ex-Fußballer Stefan Effenberg bei der „Tucher-Sport-Arena“ am vergangenen Mittwochabend im „Arvena Park Hotel“ über das, was er am liebsten mag. Knapp eineinhalb Stunden beantwortete der 43-Jährige fast jede Frage von Funkhaus-Sportchef Mathias Zeck zur Lage der Deutschen Nationalelf und der Bundesliga und wurde dafür am Ende von den Veranstaltern mit einem Bierkrug und einem Buch („Wir haben gehört, Sie sind belesen!“) beschenkt.
Dabei rühmte sich der Ex-Profi unter anderem auch, im Tippen richtig gut zu sein. Und so dürfte der letzte Satz aus dem Munde Effenbergs die Fußballfans außerordentlich freuen: „Deutschland wird Europameister!“, sagte der 43-Jährige, bevor er um Punkt 21 Uhr das Podium verließ.