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BLITZLICHT: Supertalente und Bierköniginnen

12.05.2012 19:47 Uhr

Der Promi-Friseur und das „Supertalent“: Gastgeber Marcel Schneider freute sich, auf seiner<QJ0>
30. Benefiz-Gala die Sängerin Leonie Neubert ankündigen zu können.

Der Promi-Friseur und das „Supertalent“: Gastgeber Marcel Schneider freute sich, auf seiner 30. Benefiz-Gala die Sängerin Leonie Neubert ankündigen zu können. © Hagen Gerullis


"Wenn Sie ins Fernsehen wollen, dann tun Sie was! Fackeln Sie die Bude ab!“ – dieser Aufforderung des berufsmäßigen Wortverdrehers Oliver Tissot wollte das Publikum bei der 30. Benefiz-Gala von Friseur Marcel Schneider dann doch nicht folgen. Lieber genossen die 120 Gäste im Congress Hotel Mercure in Nürnberg ganz friedfertig das originelle Buffet des Küchenchefs und lauschten dem klassischen Gesang von Leonie Neubert.

Die Fürtherin, die stark sehbehindert ist, überzeugte schon in der RTL-Show „Das Supertalent“ Dieter Bohlen von sich. Seit sie es dort 2011 ins Halbfinale schaffte, kann die 28-Jährige nicht mehr unerkannt Brötchen holen gehen. Genervt sei sie von ihrer plötzlichen Publicity aber nicht, im Gegenteil: „Ich red’ mit jedem. Das ist jetzt kein Grund überheblich zu werden“, erzählte sie am Rande der Gala. Bei ihrem Auftritt zusammen mit Pianistin Anna Balint machte sie in der roten Robe, die Designerin Simone Weghorn extra für sie geschneidert hatte, eine selbstbewusste Figur.

Die 12000 Euro, die an diesem Abend zusammenkamen, gehen an die Lebenshilfe Nürnberger Land und das Zentrum für Blinde und Sehbehinderte. Seit zehn Jahren setzt sich Schneider für Kinder in der Region ein, die ein Handicap haben. Als einen „legalen Robin Hood, der den Menschen in die Geldbörsen greift“, bezeichnete ihn Günther Preissler, Area General Manager der Mercure Hotels, der ihn immer wieder gerne unterstützt. Ein treuer Stammgast bei Schneiders Benefiz-Feiern ist seit Jahren auch Ex-Rodelweltmeisterin Sylke Otto, die die Glücksfee bei der Ziehung der Tombola-Lose spielte. (arö)

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Brauerei-Chef Peter Kitzmann umringt von königlichen Hoheiten: Nach Cornelia I. (links) herrscht nun Bierkönigin Miriam I. als Regentin der Kitzmann Bräu.

Brauerei-Chef Peter Kitzmann umringt von königlichen Hoheiten: Nach Cornelia I. (links) herrscht nun Bierkönigin Miriam I. als Regentin der Kitzmann Bräu. © Petra Breuker/oh


Ihr Charme beim Anzapfen des Bierfasses, ihre Bewerbungsrede und ihr nicht ganz jugendfreier Gstanzl-Gesang haben am Ende überzeugt: Mirjam Eckert darf als Mirjam I. im kommenden Jahr in Erlangen über Zapfhahn und Sudkessel wachen. In einem spannenden Stechen konnte sich die Studentin aus Hetzles beim „Kitzmann-Bierfrühling“ gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen und darf sich nun ein Jahr lang „Erlanger Bierkönigin“ nennen.

Neben den 300 Gästen, die sich trotz regnerischen Wetters das Spektakel nicht entgehen ließen, konnte Mirjam auch Zeremonienmeister Klaus Karl-Kraus und Brauereichef Peter Kitzmann für sich einnehmen. Vor allem Letzterer zeigte sich nach der Wahl äußerst zufrieden. Weniger zum Strahlen zu Mute war dagegen Cornelia Bier alias Cornelia I. Die scheidende Bierkönigin seufzte hörbar, als sie ihrer Nachfolgerin Krone und Mantel übergab und gestand, die einjährige Regentschaft so richtig genossen zu haben.

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Auch die Outfits von Verena und Rebecca sind den „Fummel-Findern“ ins Auge gestochen.

Auch die Outfits von Verena und Rebecca sind den „Fummel-Findern“ ins Auge gestochen. © oh


Wie schick sind die Franken? Die „Fummel-Finder“ haben es sich zur Aufgabe gemacht, genau das herauszufinden. Einmal pro Woche machen sich die Kollegen von nordbayern.de in der Nürnberger Fußgängerzone auf die Suche nach auffallenden Outfits und stellen diese dann online vor. Ob das Kleidchen nun geblümt, knallbunt oder in klassischem Schwarz daherkommt, ob der Stil eher retro, modern oder elegant ist — gefragt wird, wer auffällt, denn über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

Daneben haben die „Fummel-Finder“ auch ein paar Specials in Petto: In der vergangenen Woche haben sie sich in einem Brautmoden-Geschäft umgesehen, nächste Woche wird Redaktionsmops Otto die neue Hunde-Kollektion von Stardesigner Harald Glööckler auf ihre Alltagstauglichkeit testen.

Wer Lust hat, sein eigenes perfektes Outfit vorzustellen, hat nun die Gelegenheit dazu: Denn ab sofort freuen sich die Kollegen auch über Bewerbungen per E-Mail. Einfach ein Ganzkörperfoto mit den Lieblingsklamotten und einer kurzen Beschreibung des Kleidungsstils an redaktion@nordbayern.de schicken. Bedingungen oder Einschränkungen gibt es dabei keine, außer dass die Kleidungsstücke im Alltag auch wirklich getragen werden.

mai

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