Mit Fasching hat sie eigentlich nicht mehr so viel am Hut, den Orden „Wider die Neidhammel“ der Nürnberger Luftflotte des Prinzen Karneval nahm Schauspielerin Uschi Glas jedoch gerne an: „Vielleicht schützt mich die Auszeichnung ja vor allzu vielen Neidern“, sagte die 67-Jährige bei der fränkischen Narrensitzung im Maritim Hotel am vergangenen Sonntag. Dabei verriet sie auch, dass sie früher nur allzu gerne im närrischen Treiben mitgemischt hat. Als Kind sei sie allerdings lieber Clown als Prinzessin gewesen.
Wie immer sorgte der Promifaktor für einen vollen Saal, rund 640 Gäste durften die Narren begrüßen. Nach dem Auftritt der Gardemädchen bekam Uschi Glas den Orden von Präsident Georg Renner verliehen, die Laudatio hielten die letztjährigen Träger Martin Rassau und Volker Heißmann, die nicht nur das Können der Schauspielerin, ihre Gradlinigkeit und ihren Humor würdigten, sondern vor allem das soziale Engagement der Quoten-Queen hervorhoben.
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Zum 10-jährigen Jubiläum darf es schon etwas Besonderes sein: Und so steht das Sommernachts-Open-Air „Klassik am See“ am Dechsendorfer Weiher bei Erlangen in diesem Jahr ganz unter dem Motto „Beethoven Pur“. Eröffnet wird der Abend am 1. August (Ersatztermin ist der 2. August) mit der Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 (Pastorale) von Mitgliedern der Nürnberger Staatsphilharmonie unter der Leitung von Ljubka Biagioni. Die gebürtige Römerin und Ehefrau des weltbekannten Dirigenten Ennoch zu Guttenberg hat sich als eine der wenigen Frauen einen Namen als exzellente Dirigentin gemacht.
Und damit nicht genug: Als Solist wird Pianist Martin Stadtfeld, mehrfacher Echo-Klassik-Preisträger und ein echter Star der Klassik-Szene, auftreten. Natürlich wird — wie in den vergangenen Jahren auch — ein Feuerwerk über dem See den würdigen Abschluss des Kultur-Events bilden. Weitere Informationen und Karten gibt es unter der Telefonnummer (09131) 9753565 oder im Internet unter www.klassik-am-see.com
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Freunde des harten Ballsports aufgepasst: Nachdem die beiden Finalisten der amerikanischen Profiliga am heutigen Sonntag ermittelt sind, ist es in zwei Wochen, am Sonntag, 5. Februar, dann auch schon wieder so weit — der „Super Bowl“, das Endspiel der NFL (National Football League) steht an. Um den spannenden „Football-Krimi“ ordentlich zu feiern, laden die Nürnberger Rams auch in diesem Jahr zur großen „Super-Bowl-Party“ mit Live-Übertragung aus dem Lucas Oil Stadium in Indianapolis ein. Und zwar in die „Kantine der Deutschen Bahn“ (Georg-Hennch-Straße 25), die sich für diesen Abend in eine echte Football-Arena verwandeln wird.
Ganz nach amerikanischem Vorbild kommt natürlich auch die Verpflegung daher: Ein „All-you-can-eat-Buffet“ wird auch den größten Hunger stillen. Beginn ist um 20 Uhr. Karten gibt es nur im Vorverkauf unter www.nuernberg-rams.com
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Nein, 2012 gibt es keinen Weltuntergang. Jedenfalls nicht, wenn es nach der Prognose der bekannten Seherin Lilo von Kiesenwetter geht. Sie hatte vergangene Woche im Franken-Center ihr Zelt aufgeschlagen und war über den Ansturm der Besucher, die einen Blick in die Zukunft werfen wollten, erstaunt: „Ja, haben denn die Nürnberger so viele Probleme?!“
Ihr seherisches Talent hat die Rheinländerin mit dem goldenen Käferring schon in sämtliche Talkshows geführt – von Markus Lanz über Sandra Maischberger bis hin zu Johannes B. Kerner. Entdeckt hat die 56-Jährige es vor rund 30 Jahren auf Ibiza. Dorthin war sie nach dem Abbruch ihres Psychologiestudiums („Das war ja nur Statistik. Das ist nix für mich!“) gereist. Ein befreundeter Psychiater erkannte dort ihre Gabe, die Zukunft der Menschen „wie einen Diafilm“ zu sehen. Aus ihrem anfänglichen Hobby ist inzwischen ein richtiger Beruf geworden. 250 Euro kostet eine Stunde bei ihr, einige ihrer Klienten kommen alle zwei Wochen, um sich einen Rat zu holen.
Die Besucher des Franken-Centers mussten dagegen nur fünf Euro für eine Sitzung bei der bekannten Seherin bezahlen. Die Einnahme erhält die Bürgerstiftung Nürnberg und noch einmal den gleichen Betrag die NN-Aktion „Freude für Alle“, den das Einkaufszentrum als Spende drauflegt. (arö)