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Man kann den Frühling nicht nur schon förmlich riechen, sondern ihn sich auch in den Garten holen. „Die Pflanzzeit beginnt bald“, sagt Ilse Rausch aus Effeltrich, die auf der Gartenmesse Stauden ausstellt, verkauft und die Besucher fachlich berät. „Sowie der Boden offen ist kann man Lenz- und Christrosen pflanzen“, erzählt sie. Die würden sofort und lange blühen. Selbst wenn es noch einmal Frost geben sollte, sei das kein Problem, sagt die Gartenfachfrau. „Sowie es anfängt zu tauen – raus damit.“ Sie empfiehlt als Unterpflanzung für die Frühblüher Buschwindröschen und Schneeglöckchen.
Erst nach dem letzten Frost dürfe man Stauden wie den blühenden Farn, die japanische Wunderblume oder Lilien und Begonien einsetzen, erzählt Rico Sanchez den Besuchern auf der Messe. Kistenweise hat er die Stauden aus Brandenburg mitgebracht und berät die Kunden. Die danken es ihm mit regelrechten Großeinkäufen.
Für Pflanzenfreunde, die weder Garten noch Balkon haben und oft nicht zu Hause sind empfiehlt Uwe Merkel aus Stuttgart Kakteen. Mehr als 500 verschiedene hat er ausgestellt. „Von Anfang November bis Ende Februar dürfen diese Pflanzen nicht gegossen werden, dann induziert man die Blüte“, sagt er.
Wenn man dann im März die Erde durchdringend feucht macht, speichert der Kaktus das Wasser und braucht anschließend nur noch sehr wenig Nässe. Bei guter Pflege und hellem Standort treibt er im Frühjahr wunderschöne Blüten.
Gartengeräte, Möbel, Deko-Artikel für den Garten, Kunsthandwerk und Gewächshäuser werden ebenfalls ausgestellt in den blühenden Hallen. Auch Wellnessprodukte und Baukomponenten fehlen nicht.
In mehreren kostenlosenVorträgen, die den ganzen Tag über auf der Bühne im Kleinen Saal gehalten werden, demonstriert die Floristikmeisterin Eleonore Schick beispielsweise den richtigen Gartenrückschnitt oder wie man schöne Tischdekorationen richtig anfertigt. „Der richtige Mix macht den Erfolg der Messe aus, aber unser Hauptaugenmerk legen wir auf eine umfassende Beratung“, sagt der Geschäftsführer der „DiGa“-Gartenmesse, Dieter Maier. Auch die regionale Bindung sei ihm wichtig. Nachdem 2011 gut 6000 Besucher kamen, erwartet er heuer rund 7000.
Die DiGa ist heute von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 5 Euro, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Abonnenten der Nürnberger Nachrichten erhalten ZAC-Rabatt.