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Der rote Teppich am Eingang, livrierte Pagen und das geschickt illuminierte Gebäude ließen auf einen spannenden Abend hoffen. Gut 250 prominente und einflussreiche Gäste aus der Metropolregion kamen in die Firmenzentrale auf dem ehemaligen Kasernengelände.
Blinkende Eiswürfel
«Wir wollen neue Wege in der Eventgastronomie aufzeigen», erläuterte Geschäftsführender Gesellschafter René Lehrieder das Ziel des Abends. Was das bedeutet, erfuhren die Gäste schon beim Stehempfang im Foyer: in den Aperitifgläsern klimperten Eiswürfel mit winzigen integrierten Leuchtdioden in Blau, Gelb, Grün und Rot.
Die Zubereitung der Speisen wurde live aus der Großraumküche auf Bildschirme übertragen. Besondere Aufmerksamkeit erntete dabei der auf «Molekularküche» spezialisierte und aus diversen Fernsehshows bekannte Koch Heiko Antoniewicz. Der 41-jährige Bergkamener stellt altbekannte Kochregeln in Frage. So etwa, wenn er in flüssigen Stickstoff getauchte, auf minus 196 Grad Celsius schockgefrostete Minzezweige als schmackhaften Ersatz für Kartoffelchips anbietet. Auch weitere Kreationen sorgten für Erstaunen und Aha-Erlebnisse in den Reihen des Publikums. Die neuen und schönen Speisen wurden optisch reizvoll präsentiert. Unter anderem wurden sie von hübschen bemalten Body-Painting-Models serviert.
Mit René Lehrieder und seiner ebenfalls in der Geschäftsführung tätigen Schwester Nadine Lehrieder-Teufel arbeitet nach Ursula und Jürgen Lehrieder die zweite Generation sehr erfolgreich im wachsenden Markt des Event-Caterings. Nach Angaben des Unternehmens haben die Lehrieders alleine im vergangenen Jahr mit ihren bis zu 300 Mitarbeitern bei den verschiedensten Anlässen eine sechsstellige Zahl von Gästen verköstigt.
THOMAS SCHERER