32°C
Mittwoch, 19.06. - 20:59 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Stars zu Gast in der Noris: Deutsch-Türkisches Filmfestival im März

Deutsch-Türkisches Filmfestival: Ehrenpreis für Fatih Akin - Komische und kritische Werke - 10.03.2011 17:21 Uhr

Nürnberg  - Migration und Glamour: Bereits zum 16. Mal laufen deutsche und türkische Filmgrößen in Nürnberg über den roten Teppich. So dreht sich auch auf dem diesjährigen deutsch-türkischen Filmfestival in Nürnberg alles um die brandaktuellee Zuwanderungs- und Integrationsdebatte.

Auftakt des Filmfestivals Deutschland-Türkei ist in diesem Jahr die Verleihung eines Ehrenpreises an den türkischen Regisseur Fatih Akin. Der heute 37-Jährige hatte 2004 für seinen Film „Gegen die Wand“ zahlreiche Preise, darunter auch den Goldenen Bären, erhalten.

Die meisten der 49 auf dem Festival gezeigten Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme setzen sich mit dem Thema Migration auseinander, wie Festivaldirektor Adil Kaya am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Die Beiträge beleuchten die verschiedenen Facetten der Auswanderung und lassen kritische Töne dabei nicht aus.

In Diskussionsrunden sollen außerdem die politischen Umbrüche im arabischen Raum erörtert werden. Das Festival startet am nächsten Donnerstag (17. März) und dauert bis zum 27. März. Tuncel Kurtiz, eines der bekanntesten Gesichter des türkischen Kinos, porträtiert in dem Dokumentarfilm „E5 – die Gastarbeiterstraße“, die Hauptverkehrsader der Migranten zwischen Deutschland und der türkischen Heimat.

In „Luk's Glück“ wird ein Lottogewinn einer türkischen Familie mit allen Klischees beleuchtet. „Der Albaner“ von Johannes Naber erzählt die Geschichte eines Mannes, der auf der Suche nach Geld jegliche Skrupel ablegt. Musik und Podiumsdiskussionen ergänzen das Programm.

Das Filmfestival Deutschland-Türkei sei das wichtigste Forum zum kulturellen Austausch der beiden Länder, sagte Nürnbergs Kulturreferentin Julia Lehner (CSU). Die Veranstaltung schaffe stets aufs Neue einen Diskurs mit ästhetischen Mitteln. Besonders stolz sind die Veranstalter darauf, dass alle Regisseure der vorgestellten Filme zu Gast bei Festival sind. 

dpa



Zum Thema
Filmfestival Türkei-D
Seit:
1992
Turnus:
jährlich seit 2003 (davor unregelmäßig)

Termin:
14. bis 24. März 2013
Kurzbeschreibung:
Das Nürnberger Filmfestival Türkei-Deutschland gilt hierzulande als das bedeutendste interkulturelle Kino-Ereignis zwischen den beiden Ländern. Initiiert wurde das Festival 1992 ursprünglich als Türkei Filmtage bis es nach einigen Höhen und Tiefen seinen festen Platz im Nürnberger Kulturleben einnahm und schließlich zur bundesweit wichtigsten Plattform für den gemeinsamen Auftritt deutscher und türkischer Filmemacher wurde.
Veranstalter:
InterForum in Kooperation mit Amt für Kultur und Freizeit und KunstKulturQuartier
Besucher:
rund 10.000
Teilnehmer:
59 Filme im Jahr 2012