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Mit einer Fahne versehen — die auch heute in viele gebackene Osterlämmer gesteckt wird — stellt es ein Synonym für die Auferstehung Jesu dar.
Schon im Alten Testament taucht das Lamm als Opfertier auf. Es steht für das Leben und die Unschuld. Die Farbe Weiß wird in Verbindung mit innerer Reinheit und Frömmigkeit gesehen. Jesus Christus bezeichnete sich selbst als „das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt“. Früher wurde das Lammfleisch unter den Altar gelegt und im Rahmen der Messe geweiht. Am Tag der Auferstehung wurde es dann von den Christen als erstes Mahl verzehrt. Da sich jedoch früher nicht alle Menschen Fleisch leisten konnten, wurde das Lamm manchmal auch aus Teig hergestellt. Zum Backen brauchen Sie eine Lammform, die in den Haushaltswarenabteilungen der Kaufhäuser oder in Küchenfachgeschäften erhältlich ist.
Das benötigen Sie:
3 Eier, 1 Eigelb, 125 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 125 g Mehl, 25 g Speisestärke, 75 g Butter, Staubzucker.
So wird’s gemacht:
Die Eier, das Eigelb, den Zucker und den Vanillezucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen. Das Mehl mit der Speisestärke vermischen, auf den Eischaum sieben und vorsichtig unterheben. Die Butter erwärmen, wieder etwas abkühlen lassen und dann tropfenweise unter den Teig ziehen.
Die Osterlammform mit Butter ausfetten und mit Mehl und Semmelbröseln bestäuben (das ist wichtig, damit der Kopf beim Herausnehmen nicht abbricht). Bei 180 Grad im Ofen ca. 35-40 Min. backen. Damit das Lamm Standfestigkeit besitzt, den „Fuß“ eventuell noch etwas begradigen.
Zum Verzieren nach dem Abkühlen den Puderzucker über das fertige Lämmchen stäuben. Wer zwei Lämmer backen möchte, kann das zweite Lamm beispielsweise mit dunkler Schokoladenkuvertüre, der etwas Kokosraspeln beigemischt wurden, überziehen. Zwei Rosinen darauf geklebt ergeben die „Augen“.
Klassisch wird das Lämmchen vor dem Servieren noch mit einem Glöckchen um den Hals verziert, ein goldenes Fähnchen kann ebenfalls noch hinein.


Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.