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Das "Ohm" bekommt doch noch seinen Neubau

Gesellschaft Aurelis investiert 18 Millionen Euro in Räume für 1000 Studierende - 15.05.2012 20:16 Uhr

Nürnberg  - Die Bauarbeiten sind bereits in vollem Gange, am 14. Mai fand die offizielle Grundsteinlegung statt: Auf einem ehemaligen Bahngelände, das später die Adresse Bahnhofstraße 90 tragen wird, entsteht derzeit ein neues Gebäude für die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg.

Immerhin, ein Treppenhaus steht schon (im Hintergrund): Prof. Michael Braun, Präsident der Ohm-Hochschule, der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly sowie die Aurelis-Geschäftsführer Stefan Wiegand und Joachim Wieland (von re.) bei der offiziellen Grundsteinlegung vor der Baustelle für das Hochschul-Gebäude.
Immerhin, ein Treppenhaus steht schon (im Hintergrund): Prof. Michael Braun, Präsident der Ohm-Hochschule, der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly sowie die Aurelis-Geschäftsführer Stefan Wiegand und Joachim Wieland (von re.) bei der offiziellen Grundsteinlegung vor der Baustelle für das Hochschul-Gebäude.
Foto: Roland Fengler
Immerhin, ein Treppenhaus steht schon (im Hintergrund): Prof. Michael Braun, Präsident der Ohm-Hochschule, der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly sowie die Aurelis-Geschäftsführer Stefan Wiegand und Joachim Wieland (von re.) bei der offiziellen Grundsteinlegung vor der Baustelle für das Hochschul-Gebäude.
Immerhin, ein Treppenhaus steht schon (im Hintergrund): Prof. Michael Braun, Präsident der Ohm-Hochschule, der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly sowie die Aurelis-Geschäftsführer Stefan Wiegand und Joachim Wieland (von re.) bei der offiziellen Grundsteinlegung vor der Baustelle für das Hochschul-Gebäude.
Foto: Roland Fengler

Auf fünf Stockwerken wird es dort ingesamt 8200 Quadratmeter Nutzfläche für etwa 1000 Studierende geben. Das Erdgeschoss ist als Foyer und Ausstellungsbereich konzipiert. Im 1. und 2. Stock wird es Seminarräume und Büros für Teile der Fakultät Elektrotechnik, Feinwerktechnik, Informationstechnik, der Fakultät Betriebwirtschaft und der Fakultät Sozialwissenschaften geben.

Das 3. und 4. Obergeschoss werden zur neuen Heimat für die Fakultät Architektur. Neben dem eigentlichen Hochschulgebäude entsteht zudem noch ein Parkhaus mit 270 Plätzen.


Das Bild ist eine Computersimulation des künftigen Komplexes direkt am Dürrenhoftunnel (auf dem Bild links unten). .
Das Bild ist eine Computersimulation des künftigen Komplexes direkt am Dürrenhoftunnel (auf dem Bild links unten). .
Foto: Aurelis
Das Bild ist eine Computersimulation des künftigen Komplexes direkt am Dürrenhoftunnel (auf dem Bild links unten). .
Das Bild ist eine Computersimulation des künftigen Komplexes direkt am Dürrenhoftunnel (auf dem Bild links unten). .
Foto: Aurelis

Gebaut wird das Ganze für etwa 18 Millionen Euro von der Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, einem Immobilienunternehmen, das bundesweit über 1,7 Millionen Quadratmeter ehemaliger Bahnflächen verfügt. Aurelis hat den Gebäudekomplex indes bereits jetzt an den Fonds-Anbieter Hesse Newman Capital AG verkauft, der ab der Fertigstellung Mitte 2013 als der Vermieter gegenüber dem Freistaat Bayern auftritt.

Ursprünglich hatte die zuständige Gesellschaft Immobilien Bayern einen sogenannten Bestellbau für die Ohm-Hochschule anmieten wollen, um den doppelten Abiturjahrgang 2011 aufzufangen. Doch der erste Versuch, das Gebäude von einem privaten Investor errichten zu lassen, um Zeit zu sparen, ging böse schief.


Eine Computersimulation, wie es in dem Gebäude einmal aussehen soll.
Eine Computersimulation, wie es in dem Gebäude einmal aussehen soll.
Foto: Aurelis
Eine Computersimulation, wie es in dem Gebäude einmal aussehen soll.
Eine Computersimulation, wie es in dem Gebäude einmal aussehen soll.
Foto: Aurelis

Zwar war bereits im März 2010 der Zuschlag an die niederländische Ten-Brinke-Gruppe erfolgt. Doch im Winter 2010/2011 hatte sich auf dem Baugrund noch absolut nichts bewegt. Im Januar 2011 stellte sich dann heraus: Es gab noch nicht einmal eine Baugenehmigung, weil die bei der Stadt Nürnberg eingereichten Unterlagen unvollständig beziehungsweise fehlerhaft waren.

Das veranlasste den Freistaat Bayern letztlich, die Notbremse zu ziehen und aus dem Vertrag mit Ten Brinke auszusteigen. Es gab eine völlig neue Ausschreibung für das Bauprojekt, bei der im September 2011 Aurelis den Zuschlag bekam.

  

hlo


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