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Extra-Tour für Nachtschwärmer

Runter vom Sofa und raus ins Leben - Konzerte, Partys, Comedy und Vorträge - 09.08.2013 11:30 Uhr

Party

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DONNERSTAG, 17. April

Punk ohne Kaugummi gibt es im Bela Lugosi: Suicide Sixpack spielen ein intimes Kneipenkonzert; 20 Uhr, Marienstraße 25 in Nürnberg.

Das Kopf & Kragen richtet das „Candy Pop Punk Fest“ aus. Live geben sich The Yoohoos, The Murderburgers, Irish Handcuffs und The Cute’s die Ehre; 20 Uhr, Theresienstraße 9 in Fürth.

Die Black Daffodils mit Frontfrau Andrea Weiß spielen im Paket mit Daily Grind und Paul & Gwen ab 20 Uhr im Klüpfel, Leitzstraße 10, in Nürnberg. Der Eintritt ist frei.

Francis Aeol, ein junges Soloprojekt aus Fürth („orchestrated depressionism in oil“) ist um 20 Uhr im E-Werk, Fuchsenwiese 1 in Erlangen zu bestaunen. Eintritt frei.


FREITAG, 18. April

Karfreitag ist der stillste aller stillen Feiertage. Da ist an Tanzen und weltliches Musikhören nicht mal zu denken. Wir empfehlen den Spieleabend im New Force, Buckenhofer Weg 69, in Erlangen-Bruck (20 Uhr). Zonk und Dave bringen ihr Warhammer-Set mit.

 

SAMSTAG, 19. April

„Licht in Sicht?!“ heißt das Thema der Jugend-Osternacht am 19. April um 20.30 Uhr im Rio-Filmpalast, Fürther Straße 61, in Nürnberg. Dahinter verbirgt sich eine Frage, die sich viele Jugendliche stellen: Habe ich in meinem Leben wirklich eine Perspektive? Das Kino haben die Veranstalter diesmal bewusst gewählt, um mit einem 4D-Video-Gottesdienst auch Jugendliche zu erreichen, die sonst nichts mit Kirche am Hut haben. Neben dem Gottesdienst gibt’s ein Osterfeuer, eine Lichterprozession und eine Osterrosenaktion für unbegleitete junge Flüchtlinge.

Konrad Küchenmeister ist kein Koch, sondern ein Elektro-Musiker, der komplett auf vorgefertigte Samples verzichtet und alles live auf der Bühne komponiert, arrangiert und mixt. Eine musikalische Koch-Show quasi, ganz frisch auf den Tisch in der Nürnberger Desi (Brückenstraße 23) ab 23 Uhr.

Freunde versierter Rock-Handwerkskunst werden beim Konzert von Robert Walker und seiner Century Band ihre Freunde haben. Die fränkische Truppe bewegt sich im weiten Feld klassischer Rockmusik mit Einflüssen aus Blues und Country. Außerdem ist dies eine der letzten Gelegenheiten, die Nürnberger Pegnitzbühne (Silberstraße 9) noch einmal vor der vorläufigen Schließung Ende des Monats zu besuchen. Beginn ist um 21 Uhr.

Henry Millers erzählerische Kabinettstück „Das Lächeln am Fuße der Leiter“ ist die Geschichte eines Clowns, der sich nicht damit zufrieden geben mag, die Leute zum Lachen zu bringen, sondern ihnen Glückseligkeit schenken will. Ein Märchen von einem Besessenen, der auf der Suche nach sich selbst ist, und das uns die Utopie der Selbstverwirklichung vor Augen führt. Brigitte Döring und Udo Martin spielen das Stück um 20 Uhr in der Fürther Kofferfabrik (Lange Straße 81).

Um einen Grund zum Feiern ist man im Nürnberger Club Stereo (Klaragasse 8) nie verlegen. Deswegen feiert man ab 23 Uhr "17 Jahre Wildstyle" mit versierten Elektronik-Spezialisten wie Tommy Yamaha & Ekki Eletrico, Daniel Beatdancer und anderen.

Im Erlanger E-Werk (Fuchsenwiese 1) wartet man unterdessen ein weiteres Mal auf einen „ Return of the 90s“ – ob die Zeitmaschine anspringt, erfahrt ihr ab 22 Uhr.


SONNTAG, 20. April

The Elephant Circus sind Stammgäste bei der Open Stage im Ballroom (Fürther Straße 301). Ab 19.30 Uhr spielen sie ihren schönen, von Americana und Soul beeinflussten Indiefolk, später geben sie die Bühne frei für eine offene Session.

Dunkle Seelen, die von zu vielen bunten Eiern Augenschmerzen bekommen, finden im Nürnberger ArtiSchocken (Landgrabenstraße 139) Linderung: The House of Usher und Sweet Ermengarde servieren ab 20 Uhr Gothic Rock für lichtempfindliche Ohren.

Einen bunten Gemischtwarenladen präsentiert die „Misty Mountain Roadshow“ im Nürnberger Zentralcafé (Königstraße 93): Obelyskkh galten als Geheimtipp der Doom- und Sludgeszene. Die Franzosen Electric Electric zelebrieren Tanz- und Zappelmusik. Die Musik von Seven That Spells aus Zagreb kommt dem gleichzeitigen Tod und der Wiederauferstehung des Krautrock nahe. Party pur garantieren die fünf Berliner Contravolta mit allen Facetten des Rocks und treffsicheren elektronischen Nadelstichen. Im Anschluss an die Shows bedient das Contravolta-DJ-Team die Plattenteller; Beginn ist um 21 Uhr.  

Federboa für die Damen, Nadelstreifen-Anzug für die Herren: Beim "Swing Palais" im Erlanger E-Werk (Fuchsenwiese 1) ist stylische Retro-Garderobe gern gesehen - aber nicht Pflicht. Musikalisch ist die Richtung klar: antiker Swing unterlegt mit trendigen Four-on-the-floor-Beats, kurz: Electroswing. Zeit zum Aufbrezeln habt ihr genug, los geht's um 23 Uhr.


MONTAG, 21. April

Die gefeierte Sängerin, Songschreiberin und Pianistin Dillon stellt ihr aktuelles Album „The Unknown“ im Erlanger Markgrafentheater (Theaterplatz 2): düsterer, sinnlicher Elektro-Songwriter-Pop für Freunde von Feist, Björk oder Joanna Newsom; Beginn 20 Uhr.

Beste Gelegenheit, den Ostereierspeck rauszuschwitzen, gibt’s im Nürnberger Zentralcafé (Königstraße 93): Ab 21 Uhr machen die US-amerikanischen Punkrocker Elway, der Smoke-Or-Fire-Sänger Joe McMahon und die Mönchengladbacher Punks All Aboard mächtig Wind.

 

DIENSTAG, 22. April

„Tolle akustische Musik zum Eintauchen, roh, nah und echt“ verspricht der Kulturtreff Badstraße (Badstraße 8 in Fürth) für das Konzert der US-amerikanischen Songwriterin Aisha Burns. Die Sängerin bewegt sich mit klarer, beeindruckender Stimme und schwerelosen Songs klar auf dem Pfad des Folk-Revivals – was nichts Schlechtes heißt. Beginn ist um 20 Uhr.

Roh auf eine ganz andere Weise und ebenfalls in Fürth: Pete Bentham & The Dinner Ladies aus Liverpool spielen wilden Punk’n’Roll, das Nürnberger Love Sandwich Orchestra spielt launigen Punkrock im Duo, und Villy Raze, ebenfalls aus Liverpool, mischt Folk, Punk, Pop und Ska – ein scharfer Dreier also im Kunstkeller o27 (Ottostraße 27) ab 21 Uhr.

Im Nürnberger Hirsch (Vogelweiherstraße 66) singt der junge Songschreiber Julian le Play seine gefühlvollen Popsongs, die ein wenig an Xavier Naidoo und Herbert Grönemeyer erinnern. Support ist die Nürnberger Band Vandes, Beginn ist um 20 Uhr.

„Das Lesen der anderen“ ist Mittelfrankens erste Lesebühne nach Berliner Vorbild im Nürnberger Cinecitta (Gewerbemuseumsplatz 3, 20 Uhr). Eine Lesebühne ist kein Poetry Slam und keine klassische Lesung, sondern irgendetwas dazwischen. In lockerer Atmosphäre werden regelmäßig und mit einem festen Ensemble (unter anderem mit Michael Jakob und Gymmick) Texte und Songs präsentiert, mit dem obersten Ziel, das Publikum zu unterhalten.


MITTWOCH, 23. April

Mit erst 18 Jahren klingt die Münchener Songwriterin Ami schon verdammt reif. Ihre jamaikanischen Wurzeln werden in ihren von Soul und Reggae beeinflussten Stil gut hörbar. Um 20 Uhr ist Ami mit ihrer Band im Nürnberger Club Hirsch (Vogelweiherstraße 66) zu Gast.

Da weht in der Tafelhalle (Äußere Sulzbacher Straße 62 in Nürnberg) schon rauerer Nordwind: „Von den harschen westlichen Fjorden Islands beschwört der Singer-Songwriter Svavar Knútur seine inneren Dämonen, um die existenziellen Krisen und frohlockenden Freuden der modernen, dennoch rustikal lebenden Männer am Fjord zu reflektieren“ – steht über ihn geschrieben. Genau das also, was wir von einem isländischen Barden erwarten; Beginn 20 Uhr.

Im Spannungsfeld zwischen Frank Zappa, King Crimson, Pink Floyd und den Beatles erschaffen Carpet Songs von epischer Weite, mit anspruchsvollen Songstrukturen und reichhaltigem Instrumentarium. Manche sagen Psychedelic Rock dazu, wie ihr es nennen wollt, könnt ihr ab 20 Uhr im Nürnberger MuZ-Club (Fürther Straße 63) selbst entscheiden.


DONNERSTAG, 24. April

Bis Folk im Park ist es noch eine Weile hin, und warm ist es Anfang August meistens sowieso. Dennoch wird bereits jetzt zum Folk im Park Warmup in die Nürnberger Zwinger-Bar (Lorenzer Straße 33) geladen. Zu Gast ist der kanadische Songwriter Kalle Matson, der mit dem jungen Bruce Springsteen und Kendrick Lamar verglichen wird, Support leistet der Folkbarde Nathan Reich. Beginn ist um 20 Uhr.

Die ungarischen Neo-Thrash-Helden Ektomorf schleppen ihre tonnenschweren Grooves in den Nürnberger Hirsch (Vogelweiherstraße 66). Als Supportbands sind die kroatische Metalband Cold Snap, die kalifornischen Metaller Vengince und das Stuttgarter Sextett May The Silence Fail mit dabei. Beginn ist um 20 Uhr.

Jan Bratenstein ist an sich schon ein cooler Name, aber der Junge nennt sich als Ein-Mann-Band lieber The Black Elephant Band. Nur mit Akustik-Gitarre bewaffnet singt er seine recht lustigen, anarchistischen Punkfolk-Lieder im Nürnberger Willich (Volprechtstraße 3) ab 20.30 Uhr.

Was ergibt die Mischung aus DIN A4 und Dean Martin? Richtig: DIN Martin! Ob die Leipziger Band für noch mehr Brüller gut ist, könnt ihr in der Konzertreihe Gallinago Gallinago in der Kulturkellerei (Königstraße 93 in Nürnberg) erfahren, ihre Stilbeschreibung klingt allerdings eher ernsthaft: Postrock, Shoegaze und elektronische Klänge. Los geht’s um 22 Uhr.


Das Improtheater Holterdiepolter stolpert im Nürnberger Parks (Berliner Platz 9) mal wieder vollkommen unvorbereitet auf die Bühne, und ihr dürft ihnen dann sagen, was es spielen soll. Alles muss man selber machen! Dafür werdet ihr aber bestimmt mit ziemlich lustigen Spontan-Sketchen belohnt. Beginn 20 Uhr.
  

STEFAN GNAD / PETER GRUNER

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