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Doch auch diverse Neuzüchtungen wie in den Gewächshäusern der LWG findet sie spannend: Cremetöne im Wechsel mit einem fast schwarzen Lila aber auch gestreifte und karierte Blüten an einer Pflanze sind neu in der Palette. Sie entfalten ihre ganze Eleganz in schlichten Gefäßen und vor einem minimalistisch modernen Ambiente.
Petunien lieben windgeschützte Balkone und sonnige Plätze. Sie freuen sich über ein Bett aus spezieller Petunienerde, regelmäßiges Gießen mit kalkarmem Wasser und reichlich Dünger. Nach den Eisheiligen werden sie ins Freie gepflanzt und dürfen sich dort bewähren. Insgesamt testet das Sachgebiet Zierpflanzen der LWG zur Zeit 870 Neuzüchtungen für die bayerischen Gärtner. Bis die eine oder andere Schönheit beim heimischen Gärtner zu finden ist, kann es also noch etwas dauern.
Petunien haben seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts einen richtigen Siegeszug in unseren Gärten erlebt. Ursprünglich stammen die Nachtschattengewächse (es gibt nur etwa 16 Arten) aus den gemäßigten und subtropischen Bereichen Südamerikas. Durch Kreuzen verschiedener Arten entstanden jedoch unzählige Hybridsorten. Besonders verdient um die Verbreitung der Petunien machte sich übrigens auch ein Deutscher: der Züchter Ernst Benary aus Erfurt.


Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.