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Wie das Statistische Bundesamt kürzlich mitteilte, erhöhten sich die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im April gegenüber dem Vorjahresmonat um zwei Prozent. Mit ein paar Tricks und etwas Aufmerksamkeit können Verbraucher beim Einkaufen trotzdem ihr Geld zusammenhalten.
Wer vor dem Einkaufen zu Hause die Vorräte überprüft, einen Einkaufszettel schreibt und diesen im Supermarkt abhakt, lässt sich nicht so leicht zu teuren Spontankäufen verleiten. Hilfreich ist ein direkter Preisvergleich: Auf den Preisschildern im Supermarktregal ist neben dem Produktpreis auch der Grundpreis pro 100 Gramm oder pro Liter angegeben. So können Kunden ohne viel Kopfrechnen erkennen, welches Produkt das günstigere ist. Vor größeren Anschaffungen kann auch ein Blick ins Internet Klarheit über die Preise unterschiedlicher Anbieter verschaffen.
Die teuersten Produkte stehen im Supermarktregal auf Augenhöhe. Wer den Blick nach unten schweifen lässt und auch mal in die Knie geht, stößt auf die sogenannte Bückware wie die oft günstigeren Eigenmarken der Supermarktketten, mit denen sich Geld sparen lässt.
Zu den Tricks der Supermärkte gehört auch, dass Grundnahrungsmittel wie Milch meist in der hintersten Ecke oder am Ende des Rundgangs stehen. Auf dem Weg dorthin locken andere Produkte, die schnell im Einkaufswagen landen und an der Kasse die Rechnung in die Höhe treiben.
Nichts zieht heutzutage mehr als das Versprechen, gesunde Produkte für ein gesteigertes Wohlbefinden anzubieten. Die Wellness-Regale in den Supermärkten werden immer länger, die Produkte sind oft teuer. Doch „probiotische“ Joghurts sind nicht wertvoller als normale Naturjoghurts und Auszüge von Melisse oder Aloe Vera in Wellnessgetränken sind meist in so winzigen Mengen vorhanden, dass von einer gesundheitlichen Wirkung nicht ausgegangen werden kann.
Der Kunde muss sich nicht alles gefallen lassen, rät die Verbraucherzentrale. Er sollte nicht zögern, sich schriftlich zu beschweren – auch einzelne Beschwerden hätten schon so manchen Stein ins Rollen gebracht. Bei der Beurteilung der Lebensmittel seien die Testergebnisse von Stiftung Warentest und Öko-Test am hilfreichsten. Bezeichnungen wie „Qualitätskontrolle“ seien dagegen nichtssagend.
Fr. 06.05.11
Fr. 29.04.11
Do. 28.04.11
Di. 26.04.11
So. 17.04.11