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Deutsche Autozulieferer drängen ins Ausland

Schwaiger Marktforscher: Jede dritte Firma plant neue Standorte jenseits der Grenze - 22.11. 20:37 Uhr

Nürnberg  - Rohstoffknappheit einerseits und Absatzmärkte andererseitsJeder dritte deutsche Automobilzulieferer plant neue Fertigungsstandorte im Ausland.

Expansive Industrie: Ein Mitarbeiter kontrolliert im BMW-Werk in Regensburg die Karosserie eines Fahrzeuges aus der 1er-Reihe.
Expansive Industrie: Ein Mitarbeiter kontrolliert im BMW-Werk in Regensburg die Karosserie eines Fahrzeuges aus der 1er-Reihe.
Foto: dapd
Expansive Industrie: Ein Mitarbeiter kontrolliert im BMW-Werk in Regensburg die Karosserie eines Fahrzeuges aus der 1er-Reihe.
Expansive Industrie: Ein Mitarbeiter kontrolliert im BMW-Werk in Regensburg die Karosserie eines Fahrzeuges aus der 1er-Reihe.
Foto: dapd

Mit Abstand in der Gunst vorne liegen China und Indien vor den USA, Russland und Newcomer-Märkten wie Brasilien und Mexiko, so eine Untersuchung der Schwaiger Puls Marktforschung. Zum Engpass der Expansion der Automobilzulieferer könnte sich Puls zufolge die Rohstoffknappheit entwickeln.



57 Prozent der Unternehmen sind bereits von Rohstoffknappheit betroffen oder gehen davon aus, künftig damit konfrontiert zu werden. Dabei wird weniger die Knappheit von „seltenen Erden“, sondern von Metallen und Kunststoffen auf allen Zulieferebenen als größtes Problem wahrgenommen, ergab die Befragung von 200 Automobilzulieferern in Deutschland.

Puls erhebt im Rahmen des Automotive Supplier Monitors in Kooperation mit dem Fachmagazin automobil produktion und der internationalen Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Rödl & Partner zweimal jährlich wichtige Trends bei Automobilzulieferern.



Die weitere Internationalisierung der Automobilbranche ist vorgezeichnet: „Automobilzulieferer gehen mit ihren Fertigungen dorthin, wo auch die Absatzmärkte sind“, kommentiert Puls-Geschäftsführer Konrad Weßner die Ergebnisse. Durch die gezielte Internationalisierung ihrer Fertigung können Automobilzulieferer auch ihren Zugang zu Rohstoffen stabilisieren.

  



nn

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