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Im Frühjahr erhöhen 178 Stromanbieter die Preise

Rund zehn Millionen Haushalte zahlen im Schnitt drei Prozent mehr - N-Ergie erhöht Tarife - 21.02. 16:01 Uhr

München/Berlin  - Zu März und April erhöhen insgesamt 178 Grundversorger ihre Strompreise. Im Schnitt steigen die Preise um drei Prozent, wie das Verbraucherportal Check24 am Dienstag mitteilte. Auch die N-Ergie dreht an der Preisschraube


Die Energiewende belastet den Geldbeutel, der Strompreis steigt auf breiter Front.
Die Energiewende belastet den Geldbeutel, der Strompreis steigt auf breiter Front.
Foto: dpa
Die Energiewende belastet den Geldbeutel, der Strompreis steigt auf breiter Front.
Die Energiewende belastet den Geldbeutel, der Strompreis steigt auf breiter Front.
Foto: dpa

Einige Anbieter würden aber auch bis zu zehn Prozent aufschlagen. Von den Preiserhöhungen sind laut Check24 rund zehn Millionen Haushalte betroffen, darunter Kunden der Mainova, der Stadtwerke München und der EWE AG. 
 
Bereits in den ersten beiden Monaten des Jahres hatten laut dem Portal Verivox mehr als 200 Grundversorger die Strompreise erhöht. Die Agentur für Erneuerbare Energie in Berlin wies am Dienstag die Begründung einiger Versorger zurück, der Ausbau der Erneuerbaren Energien sei dafür verantwortlich. Die EEG-Umlage sei gegenüber 2011 nur um 0,06 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. 
 
Gründe sind nach Angaben der Agentur vielmehr steigende Beschaffungskosten für fossile Energieträger und vor allem steigende Entgelte für die Stromnetze. Davon betroffen seien besonders Privathaushalte und kleine und mittlere Unternehmen, die im Gegensatz zu energieintensiven Industriebetrieben bei den Netzentgelten nicht begünstigt seien.

N-Ergie-Vorstandsmitlgied Thomas Unnerstall verkündete im Januar, dass der fränkische Stromversorger zum 1.3.2012 kräftig an der Preisschraube dreht: Die Tarife steigen zwischen 5,2 und 6,8 Prozent, die genaue Höhe ist abhängig vom gewählten Vertrag und der Verbrauchsmenge. Noch viel mehr frösteln lässt die Prognose des Manangers, dass der Strompreis generell weiter steigen wird - "weil die Energiewende finanziert werden muss". 



afp/nn

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