6°C
Freitag, 24.05. - 01:11 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

MAN-Betriebsrat setzt auf VW

Große Hoffnungen ruhen auf dem neuen Besitzer - 20.06.2012 16:00 Uhr

München  - Der Betriebsrat des Lastwagenbauers MAN - in Nürnberg mit einem Motorenwerk präsent - setzt große Hoffnungen auf die neue Muttergesellschaft Volkswagen und die Zusammenarbeit mit der schwedischen Konzernschwester Scania.

Hat mit VW einen neuen Besitzer: MAN.
Hat mit VW einen neuen Besitzer: MAN.
Foto: dapd
Hat mit VW einen neuen Besitzer: MAN.
Hat mit VW einen neuen Besitzer: MAN.
Foto: dapd

Vor allem vom grundlegenden Umbau des Managements im VW-Konzern erwartet sich der Chef des Konzernbetriebsrats, Jürgen Dorn, eine deutliche Beschleunigung bei der Kooperation von MAN, Scania und der Nutzfahrzeugsparte der Wolfsburger. „Das lief bisher nicht in der Geschwindigkeit, die wir uns gewünscht haben“, sagte Dorn.

VW hatte vor kurzem an dutzenden Stellen Vorstände und Führungskräfte im Konzern gewechselt. Unter anderem wird der bisherige Scania-Chef Leif Östling Konzernvorstand für das Nutzfahrzeuggeschäft. Volkswagen hält mittlerweile mehr als 75 Prozent an MAN und will weitere Anteile zu kaufen.

Sorge, im großen Autoimperium an Bedeutung zu verlieren, hat Dorn nicht. MAN sei eine stolze und traditionsreiche Marke und habe einen hohen Anspruch. Dafür biete Volkswagen einen guten Rahmen. Auch die Belegschaft habe keine Angst vor den Wolfsburgern. „VW ist das Unternehmen mit der am besten entwickelten Mitbestimmung und einer starken Arbeitnehmervertretung. Wo vor sollten wir Angst haben?“

Bei einer Betriebsversammlung in München hätten VW-Chef Martin Winterkorn und sein oberster Kontrolleur Ferdinand Piëch die Mannschaft „herzlich in der Familie begrüßt“, sagte Dorn. Die Stimmung sei gut.

Nach Jahren ohne Großaktionär und der Angst vor einer feindlichen Übernahme, Personalabbau und Krise stehe MAN nun viel besser da. „Wir kriegen eigentlich das, was wir uns immer gewünscht haben.“ Er sei sicher, dass auch die Zusage, die Sparte Diesel & Turbo nicht zu verkaufen, steht. MAN bleibe als Ganzes erhalten.

Dennoch: „Wir haben jetzt viel zu tun“, sagte Dorn. Vor allem MAN und Scania müssen nun gemeinsame Projekte finden und benennen. VW will beide Hersteller enger zusammenführen, vor allem um Kosten zu sparen. Nach Dorns Worten wäre denkbar, dass Scania Getriebe liefere und MAN etwa angetriebene Achsen. Beide Firmen seien dort jeweils Spezialisten. Alle Beteiligten könnten nun voneinander lernen. 

dpa


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.


Aktueller Zeitungstitel Nürnberger Nachrichten
  • Zu kleine Gehege? Franziska Holzschuh über Zoovertreter und Tierschützer im Clinch
  • Forste renaturieren? Harald Baumer interviewte Waldexperte Philipp zu Guttenberg
  • Ein Ex-Nürnberger auf Europas Fußball-Thron? Hans Böller über Ilkay Gündogan
Nachrichten aus aller Welt

Schlagzeilen


Amtliche Bekanntmachungen

Berufe-ABC

Was macht eigentlich ein Geomatiker? Und wie wird man Artistin? Hier stellen wir über 100 Ausbildungsberufe im Porträt vor.
Lest nach, was echte Azubis über die Spaßfaktoren, Herausforderungen und Tücken ihres Jobs erzählen!

Moneyspecial DAX

Moneyspecial regional

Immobilien suchen

Immobilien suchen

Immobilienangebote in Nürnberg, Fürth und Franken
Was suchen Sie?
z.B. 3 Zim Wohnung zur Miete
Wo suchen Sie?
z.B. 90402 Nürnberg, ER