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Jeder Handybesitzer telefonierte entsprechend im Schnitt 45 Stunden im Jahr, also fast vier Stunden pro Monat, wie der Hightech-Verband Bitkom mitteilte. Das ist ein Plus von 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und mehr als doppelt so viel wie noch 2005. Verantwortlich für den Boom seien Pauschaltarife, die entweder alle Gespräche oder zumindest ein bestimmtes Minutenkontingent abdecken.
Für die Mobilfunk-Anbieter führten die Flatrates laut Bitkom allerdings zu sinkenden Umsätzen: 2011 hätten die Firmen 15,2 Millionen Euro mit Sprachdiensten eingenommen, sieben Prozent weniger als im Jahr zuvor. Zu den fallenden Umsätzen trugen dem Verband zufolge zudem Vorgaben der Politik bei. Als Beispiel nannte Bitkom die sogenannten Terminierungsentgelte im Inland und Preis-Obergrenzen bei Handytelefonaten im Ausland.
Insgesamt gibt es in Deutschland laut Bitkom 115 Millionen Handyverträge, also rund 1,4 Verträge je Einwohner. 88 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren besitzen demnach mindestens ein Handy. 96 Prozent der Handybenutzer telefonieren täglich.
