|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Das Grundwasser, das gesundheitsschädliche Polyfluorierte Tenside (PFT) enthält, soll sich durch die Bauarbeiten nicht verlagern können. Deshalb fordert die Regierung mit dem Planfeststellungsbeschluss vor Baubeginn eine gründliche Sanierung von Erdreich und Grundwasser am Flughafen. Da dies technisch derzeit aber nicht möglich ist, bleibt der Bau der Nordspange trotz der Genehmigung fraglich.
OB Ulrich Maly geht von einer Verzögerung aus, die weit über 2015 hinausreicht. Im Frühjahr 2010 hatte eine Mehrheit im Stadtrat eine endgültige Entscheidung über das Projekt bis Ende 2013 auf Eis gelegt.
Der Bund Naturschutz und das Bündnis „Nein zur Nordanbindung“ kündigten gestern an, gegen den Planfeststellungsbeschluss zu klagen. Den Verlust von elf Hektar Reichswald wollen sie nicht kampflos hinnehmen, auch wenn die Regierung Ausgleichsmaßnahmen auf einer Fläche von 20Hektar vorschreibt.
Im Bundesverkehrswegeplan rangiert das mindestens 58 Millionen Euro teure Projekt, das der Bund finanzieren müsste, ziemlich weit hinten – in der Kategorie „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“.
„Unser Ziel ist es, bis 2015 mit dem Bau zu beginnen. Darüber sind wir uns mit dem Bundesverkehrsministerium einig“, teilte gestern Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mit. Mit dem Baurecht sei man der leistungsfähigen Anbindung des Flughafens an das Fernstraßennetz einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Der Bau der Nordspange könne die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens langfristig steigern. „Die Entscheidung ist ein guter Tag für den Nürnberger Norden. Denn nun ergibt sich nach Jahrzehnten der Diskussion nicht nur die Chance auf eine verbesserte Flughafenanbindung, sondern vor allem eine echte Perspektive für weniger Lärm und Dreck in den Wohngebieten“, so Tobias Schmidt, Vorsitzender des Vorstadtvereins Nürnberg-Nord. „Mit dem Grünen Licht für den Bau der Nordanbindung ist es nun notwendig, die entsprechenden Konzepte für eine verkehrliche Verbesserung im Nürnberger Norden seitens der Stadt Nürnberg auf den Weg zu bringen“, kommentierte Michael Reindl, verkehrspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion, die Entscheidung.
Der mittelfränkische Bezirksvorsitzende der Grünen, Markus Ganserer, ruft dagegen die Bürger dazu auf, jetzt erst recht den Protest gegen die Nordanbindung zu intensivieren und sich durch den Beschluss nicht entmutigen zu lassen. Der Planfeststellungsbeschluss sieht genaue Vorgaben für den Schutz des Grundwassers vor. Auch sollen die Auswirkungen des Baus in einem Radius von 1,6 Kilometern genau erfasst werden, um mögliche Schäden genau zu dokumentieren. Ein Überschreiten der Grenzwerte für Lärmschutz durch die Nordanbindung sehen die Ansbacher für Buchenbühl nicht. Es gebe keine Alternative zur „Verkehrswirksamkeit“ der Nordspange.
Di. 05.02.13
Fr. 25.01.13
Do. 27.12.12
Di. 23.10.12
Do. 14.06.12