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Allerdings: Den Vorwurf, man würde sich vielleicht ein bisschen zu viel Zeit lassen, des Problems Herr zu werden, weisen sowohl der Umweltreferent als auch der Leiter des Umweltamts, Klaus Köppel, entschieden zurück. Kilian Sendner von der CSU hatte sich in dieser Richtung geäußert. „Es gibt kein Verfahren, das das Problem schnell lösen könnte“, antwortet ihm Pluschke.
Die Arbeiten, die im guten Einvernehmen mit dem Flughafen und dem Landesamt für Umwelt liefen, seien umfangreich und zeitaufwendig. Allein das Anbringen von Überwachungspegeln auf dem Flughafengelände sei mühsam, denn es könne nur nachts gearbeitet werden, wenn kein Betrieb herrscht.
Würde die Nordanbindung an den Flughafen gebaut, müsste, so Pluschke, eine gigantische Menge an Grundwasser abgesenkt werden. „Bislang gibt es technische Versuche, mit PFT belastetes Grundwasser zu reinigen, aber nur im Labormaßstab.“ Köppel weist außerdem darauf hin, dass sehr wohl mit Nachdruck gearbeitet werde: unter anderem an der systematischen Erfassung des Schadens und an der Gefahrenabwehr.
Schließlich sollen Kleingärten und Landwirtschaft nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Hartmut Beck (Freie Wähler) schlägt angesichts der Debatte vor, eine andere Trasse für eine Airport-Anbindung zu suchen.
Das PFT-Problem am Flughafen sei übrigens mit dem am Frankenschnellweg nicht zu vergleichen, so Pluschke (die NZ berichtete). „Die Werte dort befinden sich unterhalb der Risikoschwelle. Das Thema ist großräumig abgehakt.“
Fr. 17.05.13
Sa. 11.05.13
Mi. 08.05.13
Di. 30.04.13
Mi. 24.04.13