Rektor Walter Homolka sucht nun nach einer neuen Heimat für das 1999 gegründete Institut. Zurzeit werden Erfurt die besten Chancen bescheinigt, weil Uni und Freistaat Thüringen den Plänen sehr aufgeschlossen gegenüberstehen. Für Erlangen sprechen das Islam-Department und das „Zentralinstitut Anthropologie der Religion(en)“. Die gleichzeitige Ausbildung von Pastoren, Rabbinern und Imamen an einem Standort wäre eine große Bereicherung für die Region. Zurzeit findet an der Erlanger „Phil Fak“ ein Meinungsbildungsprozess statt. Fällt dieser positiv aus, wird wohl der Freistaat Bayern mit entsprechenden finanziellen Zusagen dafür sorgen, dass Erlangen offiziell um das Geiger-Kolleg werben kann.
Mi. 22.02.12