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"Fahrerei verschärft das Problem"

Arbeitsplätze gehen verloren - 23.01.2012 13:35 Uhr

Hermann Zeis

Hermann Zeis © Roland-Gilbert Huber-Altjohann


Produktion und Weiterverarbeitung der Produkte werden aus Kostengründen zentralisiert. Es trifft auch Handwerk und Gewerbe. Bäcker und Metzger klagen über Lehrlingsmangel auf dem Land. Berufe wie Metallbauer und Heizungsinstallateur würden oft als unattraktiv gelten, weil sie körperlich anstrengend sind.

„Der demographische Wandel ist ja da“, sagt Hermann Zeis, Sprecher der Agentur für Arbeit in Coburg, die mit Außenstellen in Forchheim und Bamberg auch für die Fränkische Schweiz zuständig ist. „Das Problem der wenigen jungen Leute vor Ort wird zusätzlich durch die nötige Fahrerei verschärft.“ Um zu ihrem Ausbildungsbetrieb zu kommen, brauchen die Jugendlichen in der Fränkischen ein Fahrrad oder Mofa. Nur ab und zu fährt ein Bus. „Wir beobachten den Markt “, sagt Hermann Zeis. Seit drei Jahren gäbe es immer weniger Bewerber. Die Pendlerströme laufen zu den Zentren hin, nicht weg. „Die Wirtschaftsregion Erlangen-Nürnberg ist der Anziehungspunkt für junge Menschen und daher eine große Konkurrenz für die Betriebe im ländlichen Raum“, sagt Zeis. „Wenn die Arbeitnehmer sowieso fahren müssen, fahren sie eben gleich noch ein Stück weiter.“ 

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