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Das Denkmal wurde von dem aus der Region stammenden Bildhauer Stefan Rottmeier geschaffen. Der Gemeinderat von Ergoldsbach hat das Kunstwerk in Auftrag gegeben.
Wie die Gemeinde berichtete, wird das «Denkmal für Zivilcourage» vor dem im März fertiggestellten Neubau einer Kinderkrippe und eines Schülerhortes aufgestellt - dem künftigen «Dominik-Brunner-Haus». Von Anfang an war geplant, die Plastik am 12. September, dem ersten Todestag des «S-Bahn-Helden», aufzustellen.
Das Denkmal besteht aus einem Mann, der schützend vor einem Kind steht und abwehrend die rechte Hand hoch hält. «Das ist selbsterklärend und verkörpert Zivilcourage», erklärte der Ergoldsbacher Bürgermeister Ludwig Robold (Freie Wähler) das Motiv. Das Kunstwerk ist allerdings nicht direkt als Porträt Brunners gedacht, der Helfer wird anonym dargestellt. Dadurch soll symbolisiert werden, dass Zivilcourage nicht an einzelne Personen gebunden ist, sondern alle Menschen die Möglichkeit haben, in Notfällen einzugreifen.
Der 30 Jahre alte Künstler Rottmeier hat früher als Rettungssanitäter gearbeitet und dann in Regensburg ein Kunststudium absolviert. Inzwischen arbeitet er als Kunsterzieher und freiberuflicher Bildhauer, Maler und Grafiker. Im Jahr 2007 betreute er das Projekt «Kunst am Bau» in Aschheim bei München, bei dem Schüler selbst Skulpturen für den Schulneubau schufen.
