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Schamel bekam 274, Hax'n-Liebermann-Wirt Stahlmann 264 Stimmen. Knapp gescheitert ist bei der Wahl am Mittwochabend der ehemalige FCN-Torhüter Manfred Müller mit 237 Stimmen. Der vom Präsidium hoffierte Ex-Vizepräsident Siggi Schneider fiel dagegen bei der Wahl durch (211 Stimmen). In dem auf neun Plätze erweiterten Gremium waren drei Posten zu vergeben. Elf Kandidaten hatten sich dafür zur Wahl gestellt.
Bei der Jahreshauptversammlung in der Meistersingerhalle läutet der 1. FC Nürnberg zudem eine neue Ära ein. Statt eines ehrenamtlichen Präsidenten wird künftig einen hauptamtlicher Vorstand den Verein führen. Als Kontrollgremium fungiert der um drei auf neun Sitze erweiterte Aufsichtsrat.
Als Nachfolger des letzten Präsidenten Franz Schäfer werden Martin Bader für den sportlichen und Ralf Woy für den kaufmännischen Bereich zuständig sein. Dass sowohl der frühere Club-Profi Manfred Müller als auch der Ex-Vize Schneider nicht in das Gremium berufen wurden, könnte durchaus als ein Warnschuss für die Doppelspitze angesehen werden. So hatte das alte Präsidium, dem auch Bader und Woy angehörten, heftig für die beiden Kandidaten geworben.
Der erst 34 Jahre alte Jurist Peisl bezeichnet sich selbst als "Anwalt der Fans" - und wurde vor allem von den Ultras und jüngeren Fangruppierungen unterstützt. Der "Meerrettichbaron" Schamel galt neben Schneider als einer der Kandidaten der großen Fanclubs und des Fanclubverbandes.
