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Und das Beste daran: Anders als bei seinen letzten Auftritten, bei denen man als Zuschauer oft nicht ganz zwischen Lachimpuls und Würgereiz unterscheiden konnte, ist Cohens Auftritt dieses Mal wirklich komisch!
Admiral General Aladeen – so heißt sein neuestes Alter ego – ist als Herrscher über das ölreiche Fantasiereich Waadeya eine Mixtur aus Oberst Gaddafi, Saddam Hussein und Mahmud Ahmadinedschad. Wie letzterer will er eine Atombombe bauen, „für rein friedliche (prust, kicher) Zwecke“. Von Saddam hat er die Neigung, Doppelgänger einzusetzen. Und wie Gaddafi zu Lebzeiten liebt er bombastische Auftritte und weibliche Leibwachen.
Dumm nur, dass er auch einen für dieses Milieu typischen Onkel (Ben Kingsley) hat, der ihm nach dem Leben trachtet und ihn kurzerhand bei einem Besuch in New York entführen und durch einen besonders dämlichen Doppelgänger ersetzen lässt. Zwar entkommt Aladeen, aber von nun an ist er auf die Hilfe der radikalen Öko-Aktivistin Zoey (Anna Faris) angewiesen, was seinem Status als egozentrisch-heimtückischer Obermacho schwer zusetzt.
Dennoch ahnt man schon, was kommen wird: Die genauso inkompetente wie militante Alternativfrau und der Willkürherrscher mit einer langen Liste echter Kopf-ab-Urteile finden zueinander. Für Drehbuchschreiber Cohen nur eine weitere Gelegenheit, alles Mögliche – von lächerlichen Despoten über die US-Politik bis hin zu käuflichen Hollywoodstars – aufs Köstlichste und Derbste durch den Kakao zu ziehen. Intelligent und infantil – kurz: ein Mordsspaß. (ADMIRAL; CINECITTA; Erlangen: CINESTAR)

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