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Das nehmen die Strafverfolger zum Anlass, Tipps gegen Diebstähle zu geben:
Geparkte Fahrräder sollten möglichst immer mit Stahlketten, Bügel- oder Panzerkabel-Schlössern gesichert werden. Am sichersten ist es, den Rahmen sowie Vorder- und Hinterrad an einem feststehenden Gegenstand anzuschließen. Das gilt auch für Fahrradkeller, wo Raddiebe gerne zuschlagen.
Notieren Sie sich die Rahmennummer Ihres Fahrrads. Gegebenenfalls können Sie auch nachträglich eine Individualnummer einfräsen oder einschlagen lassen.
Lassen Sie Ihr Rad von Fachleuten codieren: beim ADFC oder in guten Fahrradläden. Der alphanumerische Code enthält chiffrierte Informationen zum rechtmäßigen Eigentümer und kann von vielen Fundämtern sowie Polizeidienststellen decodiert werden.
Besorgen Sie sich einen Fahrradpass in einer der Polizei-Inspektionen oder in der Polizeiberatungsstelle im Zeughaus (Pfannenschmiedsgasse 24). Bewahren Sie den ausgefüllten Fahrradpass mit dem Kaufbeleg Ihres Rades auf. Ein Farbfoto bei den Versicherungsunterlagen hilft, falls das Rad doch gestohlen wird.
Die Polizeiberatung Zeughaus bietet die Codierung zusammen mit dem ADFC zwischen April und Oktober immer am ersten Freitag eines Monats an. Hier wird das Rad gleich registriert, und der Besitzer bekommt einen Fahrradpass. Am Freitag, 7.Oktober, wird diese Aktion letztmals in diesem Jahr angeboten.
Beim Kauf eines gebrauchten Rades sollten Sie vom Verkäufer einen Eigentumsnachweis verlangen. Zumindest sollten Sie aber dessen Personalien (am besten mit Ausweisnummer) notieren.