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Bauarbeiter entdecken Fliegerbombe

A 6 musste in beide Richtungen gesperrt werden - 01.09. 19:00 Uhr

Nürnberg  - Noch mal Glück gehabt: Bauarbeiter, die am Mittwoch in Kornburg den alten Lärmschutzwall an der A 6 abgetragen hatten, trauten ihren Augen kaum, als sie eine Ladung Schutt abkippten – unter ihm befand sich eine Fliegerbombe. Sie war zweieinhalb Zentner schwer und beim Aufladen noch nicht zu sehen gewesen. „Das war nicht ungefährlich“, sagt Polizeisprecher Peter Schnellinger der NZ.


Sprengmeister Karl-Heinz Wolfram und Sprengmeister Willi Becher (rechts).
Sprengmeister Karl-Heinz Wolfram und Sprengmeister Willi Becher (rechts).
Foto: Horst Linke

Doch die Arbeiter hatten Glück, gegen 14.30 Uhr alarmierten sie die Polizei. Diese evakuierte umgehend zwei benachbarte Firmen und das angrenzende Sportgelände des TSV Kornburg. Koordiniert wurden die Straßensperrungen im Umkreis von 300 Metern aus der Luft – dort beobachtete eine Hubschrauberbesatzung der Polizei die Verkehrslage. Auch die A 6 musste in beiden Richtungen gesperrt werden. Am Boden rückten unterdessen die Kampfmittelbeseitiger des Sprengkommandos Nürnberg an. Um 17.30 Uhr begannen die Fachleute mit der Arbeit, um 18 Uhr war die Bombe entschärft. Die Auswirkungen der Straßensperrungen waren allerdings noch eine Stunde später spürbar. 





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