13°C
Donnerstag, 24.05. - 05:18 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Brückenbauer zur Kultur

Ehrenamtliche "Kulturfreunde" öffnen Kindern neue Horizonte - 27.05. 20:39 Uhr

Nürnberg  - Der Drache namens Gigantosaurus frisst am liebsten Hundefleisch, während sein Kollege Sonnendrache Menschenfleisch bevorzugt. Der gute Drache Herr Nick gibt sich dagegen bescheiden mit Nüssen zufrieden.


Der Besuch im Germanischen Nationalmuseum und das Basteln von Drachen-Schattentheaterfiguren haben den Mädchen und Buben des katholischen Kindergartens „Verklärung Christi“ viel Spaß gemacht.
Der Besuch im Germanischen Nationalmuseum und das Basteln von Drachen-Schattentheaterfiguren haben den Mädchen und Buben des katholischen Kindergartens „Verklärung Christi“ viel Spaß gemacht.
Foto: Karlheinz Daut
Der Besuch im Germanischen Nationalmuseum und das Basteln von Drachen-Schattentheaterfiguren haben den Mädchen und Buben des katholischen Kindergartens „Verklärung Christi“ viel Spaß gemacht.
Der Besuch im Germanischen Nationalmuseum und das Basteln von Drachen-Schattentheaterfiguren haben den Mädchen und Buben des katholischen Kindergartens „Verklärung Christi“ viel Spaß gemacht.
Foto: Karlheinz Daut

Mädchen und Buben aus dem katholischen Kindergarten „Verklärung Christi“ in der Sperberstraße haben die Drachen als Schattentheaterfiguren im Germanischen Nationalmuseum selbst gebastelt und lassen sie jetzt als schwarze Schattenrisse auf einem angestrahlten Leintuch auftreten.

Den Museumsbesuch verdanken die Kinder aus der Südstadt Monika Köppel. Sie ist eine von 14 sogenannten Kulturfreunden, die sich beim Zentrum Aktiver Bürger (ZAB) ehrenamtlich engagieren, um Kindern aus strukturschwachen Stadtteilen eine Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen. Das Projekt hat im Oktober 2010 begonnen. Das Jugendamt hat zwölf Kindertageseinrichtungen ausgewählt, die daran teilnehmen dürfen. Im nächsten Jahr soll es auf zusätzliche Kitas ausgeweitet werden. Finanziell ermöglicht wird das alles durch drei Sponsoren: den Verein „Wohnen und Integration im Quartier“, Müller Medien und den Kiwanis-Club Nürnberg.

Den Kulturfreunden geht es darum, Kinder an Kultur heranzuführen, die aus Familien kommen, in denen das keine Selbstverständlichkeit ist. Mit den Erzieherinnen suchen die Kulturfreunde geeignete Einrichtungen aus und organisieren dann den Besuch vier verschiedener kultureller Angebote im Jahr. Wichtig ist es laut Monika Köppel, dass „auch Mütter oder Väter mitgehen, damit die Kinder gemeinsam mit den Eltern Kultur erleben und später auch von zu Hause aus aktiv werden“. Außerdem bereiten die Pädagoginnen in den Kitas mit den Kindern das Kulturerlebnis nach, damit bei den Kleinen ein längerfristiges Interesse geweckt wird.

In der Kinderoper und im Puppentheater

Die 14 Kulturfreunde sind allesamt ausgewiesene Kenner der Nürnberger Kulturszene. Jeder setzt ein wenig andere Schwerpunkte bei den Zielen, die er mit den Kindern ansteuert. Maria Köppel hat mit ihrer Gruppe zum Beispiel in diesem Jahr schon hinter die Kulissen des Opernhauses geschaut und einen Kontrabassisten der Nürnberger Philharmoniker in den Kindergarten geholt. Andere Gruppen haben die Kinderoper besucht, waren im Kali-Puppentheater, im Kindermuseum, im Medienzentrum Parabol, haben die Nürnberger „Unterwelt“ in den Felsengängen erkundet oder im Atelier einer Malerin miterlebt, wie eine Künstlerin arbeitet – alles kostenlos.


Besonders beliebt sind die Angebote des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums (KPZ) im Germanischen Nationalmuseum. Auch die Mädchen und Jungs aus dem Kindergarten „Verklärung Christi“ haben sich mit einer Museumspädagogin des KPZ im GNM auf Drachensuche begeben. Nachdem sie den Heiligen Georg als Drachentöter auf Gemälden und als Skulptur kennengelernt und etwas über Schutzdrachen erfahren haben, die früher in der bäuerlichen Kultur eine Rolle spielten, dürfen sie ihre eigenen Drachen als Schattentheaterfiguren bauen. Die Mütter helfen dabei, und jedes Kind nimmt seinen Drachen mit nach Hause. 




Ihr Kommentar

Name:
 
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.



Nachrichten aus der Region
Alle Regionen

22:32 Uhr:
22:00 Uhr:
Baustellen Vorschau
Karte zum Öffnen anklicken
Badeseen in der Region
Badeseen in der Region: Karte zum Öffnen anklicken!
Vorschau Infografik Nordanbindung
Interaktive Grafik zum Öffnen anklicken

NZ Facebook neu
            
     
User-Kommentare
Suche wird durchgeführt...

Moneyspecial regional

Wo liegen meine Stärken?
Polizei-Meldungen