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Zehn Zentimeter dick muss die Kerneisschicht schon sein, damit Unfälle ausgeschlossen sind, sagt der städtische SportSerice. Nach Angaben der Wasserwacht reicht diese Stärke sogar nur, um einen einzelnen Menschen mit 75 Kilo Gewicht sicher zu tragen. Wenn sich mehrere Wintersportler auf dem Eis bewegen, müsse die Stärke mindestens 15 Zentimeter erreichen, meint Lothar Schnelle, der Vorsitzende der Rettungsorganisation im Stadtgebiet.
Bei den Messungen gestern stellte der SportService-Außendienst eine Eisdicke von sieben Zentimeter fest – zwei mehr als am Mittwoch. Nachdem die kommenden Nächte noch kälter werden sollen, stehen die Chancen gut, dass die vom SportService festgelegte Mindeststärke am morgigen Samstag erreicht wird.
Wer vorher aufs Eis geht, spielt mit seiner Gesundheit und mit seinem Leben. Wer einbricht, landet in eisigem Wasser und braucht sofort Hilfe. Sonst sinkt die Körpertemperatur binnen Minuten so stark, dass die Muskeln den Dienst versagen. Der Eisläufer verliert das Bewusstsein und ertrinkt.
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