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Zunächst einmal mussten aber die am schwersten betroffenen Gebäudeteile abgerissen werden, um die Fahnder bei ihrer Arbeit nicht zu gefährden. Ermittelt wird in alle Richtungen.
Wie es genau zu dem Unglück kam, konnte die Polizei am Donnerstag weiterhin nicht sagen, weil bis dahin das Gebäude aus Sicherheitsgründen nicht betretbar war. Bis in die Abendstunden des vorigen Tages war eine Baufirma damit beschäftigt, die gefährlichen Reste der ehemaligen Gaststätte abzutragen. Auch am Donnerstag gingen die Arbeiten weiter.
Der Propangastank, der sich an der Rückseite des Gebäudes befand und bei der Explosion ganz geblieben war, sei entfernt worden, um eine Gefahrenquelle auszuschließen, so ein Polizeisprecher. „Es kann sich wohl nur um eine Gasexplosion gehandelt haben“, fügt er hinzu. An Spekulationen, ob eventuell eine Manipulation vorliegt, will sich die Polizei freilich nicht beteiligen. „Dafür gibt es keine Anhaltspunkte.“
Das Gasthaus stand offenbar für eine Preis von 400.000 Euro zum Verkauf. Auf der Internet-Seite eines Nürnberger Immobilienunternehmens wird das „Klösterle“ immer noch als idyllisch gelegenes fränkisches Wirtshaus angepriesen. Es muss nun aber komplett abgerissen werden. In den nächsten Tagen werden sich Sachverständige des Landeskriminalamts weiter mit dem Fall beschäftigen. Wie berichtet hat die Explosion am frühen Mittwochmorgen nicht nur das Lokal zerstört, sondern auch umliegende Häuser und einen Reitstall. Verletzt wurde niemand.