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Fränkische Betrügerbande schädigt über 1000 Leute

Firma lockte mit traumhaften Renditen für Blockheizkraftwerke - 30.11. 15:22 Uhr

Nürnberg  - Eine Betrügerbande aus Franken hat Anleger mit Blockheizkraftwerken um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag geprellt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth geht von mehr als 1.000 Geschädigten aus Deutschland und der Schweiz aus. Wahrscheinlich seien noch nicht alle Betroffenen bekannt, sagte Oberstaatsanwalt Wolfgang Träg am Dienstag.


Mit solchen Blockheizkraftwerken versprach eine Nürnberger Firma hohe Renditen für Anleger. Doch die Geldanlagen landeten laut Staatsanwaltschaft vor allem in den Geldbeuteln der Mitarbeiter.
Mit solchen Blockheizkraftwerken versprach eine Nürnberger Firma hohe Renditen für Anleger. Doch die Geldanlagen landeten laut Staatsanwaltschaft vor allem in den Geldbeuteln der Mitarbeiter.
Mit solchen Blockheizkraftwerken versprach eine Nürnberger Firma hohe Renditen für Anleger. Doch die Geldanlagen landeten laut Staatsanwaltschaft vor allem in den Geldbeuteln der Mitarbeiter.
Mit solchen Blockheizkraftwerken versprach eine Nürnberger Firma hohe Renditen für Anleger. Doch die Geldanlagen landeten laut Staatsanwaltschaft vor allem in den Geldbeuteln der Mitarbeiter.


Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 17 Personen, die überwiegend aus Franken, teils auch aus Baden-Württemberg kommen. Sieben wurden am Dienstag bei der Durchsuchung von 28 Objekten in und außerhalb Bayerns festgenommen. Sie sollten dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Verdächtigen sollen an einem Firmengeflecht mit Zentrum im Nürnberger Raum beteiligt gewesen sein, das Anlegern mit rapsölbetriebenen Blockheizkraftwerken mit traumhaften Renditen lockte. Diese sollten die Anleger für Preise zwischen 30.000 und 100.000 Euro plus Mehrwertsteuer kaufen und an die Anbieter zurückverpachten. So sollten beispielsweise aus 40.000 Euro binnen 20 Jahren 240.000 Euro werden. Die eingesammelten Gelder verwendeten die Verdächtigen allerdings größtenteils für sich selbst und nicht zum Bau der Heizkraftwerke.

Die Staatsanwaltschaft hat die 17 Beschuldigten im Verdacht, diese hätten von Anfang an geplant, nur so viele Blockheizkraftwerke herzustellen und in Betrieb zu nehmen,
wie nötig sei, um einen Geschäftsbetrieb vorzuspiegeln, der tatsächlich nicht existiert habe.

Angeboten wurden laut Staatsanwaltschaft Blockheizkraftwerke mit Leistungen zwischen 30 und 100 Kilowatt. Pro 10 Kilowatt sollten die Anleger 10.000 Euro plus Mehrwertsteuer zahlen. Teils hätten die Anleger bereits die volle Summe bezahlt, teils erst Anzahlungen geleistet.
  



dapd

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