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die Woche der Ehepaare – in England ein Riesenerfolg und ein Exportschlager in Länder wie Tschechien und Schweiz. Aber auch in Deutschland hat die Idee, dem Valentinstag eine „Woche der Ehepaare“ vorzuschalten, inzwischen Fuß gefasst. Der Vater des Gedankens ist Richard Kane. Dem britischen Unternehmer fiel in einem Baumarkt auf, dass die Leute viel Zeit, Geld und Sorgfalt aufwenden, um ihre Häuser und Wohnungen einzurichten. Er fand, dass Ehepaare gut daran täten, nicht nur in ihr häusliches Umfeld, sondern auch in ihre Beziehung zu investieren. Um dem auf die Sprünge zu helfen, erfand Kane die „Marriage Week“.
Trägerorganisation für die deutsche Woche der Ehepaare ist der Verein Marriage Week Deutschland. Er versteht sich als „eine Initiative von Personen und Institutionen aus den Bereichen Kultur, Kirche, Politik und Wirtschaft“. Ihr Ziel: Den Wert der Ehe in der Gesellschaft zu stärken, Paaren aus der Krise zu helfen und Menschen Mut zu machen, sich aufeinander einzulassen.
Für Nürnberg hat der Landtagsabgeordnete Hermann Imhof die Schirmherrschaft übernommen. Damit befindet er sich in bester Gesellschaft – immerhin war kein geringerer als der ehemalige Premierminister Tony Blair ebenfalls Schirmherr der „Marriage Week“.
Bei der Pressekonferenz im City-Point zum Start der Woche der Ehepaare in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Stein meinte ein älterer Herr mit vier Jahrzehnten Ehe-Erfahrung: „Das ist doch ganz einfach. Um sich ein Leben lang zu vertragen, braucht man Köpfchen, und man darf aus einem kleinen Streit keinen Elefanten machen.“ Ein weiser Rat, der nicht in den Wind gesprochen sein sollte.
Einige Veranstaltungen zum Thema Paarbeziehung, darunter der „Oasentag“ bei „Zoff + Harmonie“, finden bereits am Wochenende vor der „Marriage Week“ statt.
Info im Internet unter : www.marriage-week.de