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Der Stadtplanungsausschuss soll deshalb in seiner morgigen Sitzung die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens beschließen, mit dem Nutzungen ausgeschlossen werden können. Ziel ist, das Empfangsgebäude als „Sondergebiet - Hauptbahnhof“ auszuweisen, damit soll seine Funktion als Aushängeschild der Bahn und Stadt sowie als Verkehrsdrehscheibe gestärkt werden. Mit der Festlegung eines Nutzungsspektrums können Vergnügungsstätten, aber auch Einzelhandelsbetriebe, die vor allem Sexartikel verkaufen, Sexbars oder Bordelle ausgeschlossen werden.
Im vergangenen September wurde eine Nutzungsänderung für drei Spielhallen auf 503 Quadratmetern im ersten Obergeschoss des Hauptbahnhofs beantragt. Bislang war dort die Audio- und Spielwarenabteilung einer Drogeriekette untergebracht. Die Stadt befürchtet, dass die Lage Hauptbahnhof insgesamt weiter an Attraktivität verliert, wenn Spielhallen sich ansiedeln und damit ein „Herunterwirtschaften“ einsetzt. Schon jetzt stehen etliche Flächen leer. Außerdem würden Jugendliche durch Spielhallen „einschlägigen Versuchungen ausgesetzt“, heißt es in einer Stellungnahme der Bauverwaltung. Der Bahnhof wurde zwischen 1999 und 2002 modernisiert. Dabei entstanden Einzelhandels-, Geschäfts- und Gastronomieflächen in einer Größenordnung von 30.000 Quadratmetern. Rund 180.000 Personen nutzen den Hauptbahnhof pro Tag.