|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Mit einem unübersehbaren gelben Gips am Bein trat sie vor die Jury und war sich sicher, dass durch dieses Handicap ihre Chancen sicher schlechter stehen. Doch von Lisas Stimme konnte der knallige Gipsverband die Juroren nicht ablenken. Sie überzeugte und kämpfte sich seitdem weiter Runde um Runde.
Nun stand die Schülerin nochmal im Tonstudio in den Kellerräumen der Luise und durfte zum ersten Mal das Siegerlied, das Lied des Zukunftskompasses, singen. Geschrieben und komponiert haben den Song Rainer Rück von der Stadt Nürnberg und Robert Böbel, der freiberuflich für die Zukunftsagentur für Schulen tätig ist. „Das war wie ein Ping-Pong-Spiel. Zuerst hat mir Robert eine Melodie geschickt, dann ich ihm eine Strophe Text, dann er wieder eine Melodie und so weiter. Es ging lange hin und her.“
Entstanden ist letztendlich ein poppiges Motivationslied, das auffordert auch in schwierigen Lebenssituationen nach vorne zu blicken und weiterzumachen. Leichte Änderungen in Text und Liedinterpretation sind den drei verbliebenen Teilnehmern aber selbst überlassen und auch erwünscht.
Lisa hat ein paar Zeilen umformuliert und möchte in ihrem Gesang vor allem die unterschiedlichen Stimmungen des Songs widerspiegeln: Souverän stellt sie sich vor das Mikrofon und legt los. Man merkt ihr an, dass sie viele Jahre bei einer Musicalgruppe mitgespielt hat. Wenn Lisa „Ein Leben lang“ singt, könnte man fast meinen, man hätte das Lied in einem der berühmten Musicals schon einmal gehört.
Ob dies beim Publikum ankommt, wird sich ab dem 8. November beim nächsten Online-Voting zeigen. Danach gilt es nur noch ein einziges Mal zu bestehen – beim Finale am 16. November. Reiner Rück hofft, dass an diesem Abend auch die vielen anderen ehemaligen Teilnehmer in die Luise kommen, so dass am Ende alle zusammen auf der Bühne den erfolgreichen Abschluss des Song Contests feiern können: „Das ist der Unterschied zu den kommerziellen Castingshows. Bei uns geht es nicht in erster Linie darum, den einzig wahren Superstar zu finden, sondern möglichst vielen eine neue Erfahrung bieten zu können und alle mit einzubeziehen.“